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Green On Red

Amerikanische Psychedelic-/Alt.Country/Folk Rock-Band, gegründet 1979 in Tuscon, Arizona von Dan Stuart (g, vcl), Sean Nagore (org), Jack Waterson (e-b) und Van Cristian (dm) unter dem Namen The Serfers. Nagore wurde schon bald durch Chris Cacavas ersetzt.


Im Sommer 1980 liess sich die Band in Los Angeles, California, nieder und nannte sich fortan Green On Red. Drummer Van Christian kehrte wieder nach Tucson zurück und wurde durch Alex MacNicol ersetzt. Die Band gab in Eigenregie die 12"-EP "Green On Red" (1981) heraus, die auch unter dem Namen "Two Bibles" bekannt wurde.


Auch die nächste Veröffentlichung hiess "Green On Red" (Down There, 1982). Es handelte sich um ein Minialbum, das auf dem Label von Steve Wynn von The Dream Syndicate erschien. Nach dem zweiten Album "Gravity Talks" (Slash, 1983) mit Matthew Piucci (g) als Gastmusiker stiess Chuck Prophet (g, vcl) zu Green On Red.


Er führte die Band in rauhere, country-orientierte Gefielde, wie sich auf den nächsten LPs "Gas Food Lodging" (Enigma, 1985), "No Free Lunch" (Mercury, 1985) und "The Killer Inside Me" (Mercury, 1987) zeigte. Letzteres Album entstand mit Keith Mitchell als neuen Drummer. Danach verliess der Grossteil der Bandmitglieder die Gruppe.


Waterson spielte mit "Whose Dog" (World Serve, 1988) ein Soloalbum ein, während Chris Cacavas mit Chris Cacavas & Junkyard Love eine eigene Band auf die Beine stellte und unter diesem Gruppennamen oder unter seinem eigenen Namen mehrere Alben herausbrachte. Später wurde Cacavas Mitglied von Giant Sand, der Gruppe von Howard Gelb.


Für das nächste Green On Red-Album "Here Come The Snakes" (China, 1988) zogen die verbliebenen Dan Stuart und Chuck Prophet mehrere Sessionmusiker, darunter Jim Dickinson (g) bei. Live trat die Band als Quartett mit Rene Coman (e-b) und Brent Newman (dm) auf.


Anlässlich einer ereignisreichen Europa-Tournee entstand in dieser Besetzung die 10"- bzw. Kassetten-EP "Live At The Town And Country Club" (China, 1989). Auch auf den nächsten Alben bestand Green On Red hauptsächlich aus Stuart und Prophet. Auf "This Time Around" (China, 1989) half unter anderen Eagles-Mitglied Bernie Leadon (g, mand, b) aus und auf "Scapegoats" (China, 1991) waren es Al Kooper (key) und Tony Joe White (hca).


Nach "Too Much Fun" (China, 1992) löste sich Green On Red 1992 auf. Chuck Prophet und Dan Stuart gaben mehrere Alben unter ihren eigenen Namen heraus. Nachträglich erschien das Album "What Were We Thinking?" (Corduroy, 1997), das hauptsächlich aus Demoaufnahmen aus der ersten Hälfte der 1980er Jahre bestand.


Dazu kam ein Song aus der Zeit, als sich die Band noch The Serfers nannte. Im Jahre 2005 kam es zu einer Reunion des klassischen Lineups mit Stuart, Cacavas, Prophet und Waterson sowie mit Daren Hess (dm) als Ersatz für den am 3. Januar 2004 verstorbenen Alex McNicol.


Mit "Live At The International Manchester March 27, 1987" (Belle Sound, 2005) wurden frühe Liveaufnahmen veröffentlicht. Auf "Valley Fever: Live At The Rialto, Tucson, AZ 9/04/05" (Blue Rose, 2006) war Green On Red in Aufnahmen zu hören, die nach der Reunion mitgeschnitten worden waren. 2006 löste sich die Band ein zweites Mal auf.


"BBC Sessions" (Maida Vale, 2007) enthielt Songs, welche die Band bei diversen BBC-Sessions zwischen 1989 und 1992 eingespielt hatte. Aufnahmen eines Konzerts von 2006 kamen später als "Live In the Cavern Of Darkness" (2021) heraus. Von Green On Red erschienen mehrere Compilations. 06/23


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