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Gene Parsons

  • musicmakermark
  • 12. März
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Country Rock, Folk Rock- und Bluegrass-Musiker (g, banjo, hca, dm, perc), Sänger und Songschreiber, geboren am 4. September 1944 im Morongo Valley in der Mojave Wüste in der Nähe von Los Angeles, California.


 

Seine Karriere als Musiker begann Ende der 1960er Jahre, als er sich mit Floyd alias Gib Guilbeau (fiddle, g) zum Duo Guilbeau & Parsons zusammentat. Vom Schaffen dieses Duos erschien später die Compilation "Louisiana Rain" (Big Beat, 2002), benannt nach seiner Single (Bakersfield, 1967).

 

Durch den Zuzug von Clarence White (g) von The Kentucky Colonels und Wayne Moore (b) wurde aus diesem Duo die Band Nashville West. Von dieser Band erschien im Nachhinein ein gleichnamiges Album (Sierra, 1978). Danach wurde Parsons zu The Byrds geholt, wo er den bisherigen Drummer Kevin Kelley ersetzte.

 

Im Studio spielte Parsons auch diverse andere Instrumente. Er blieb vier Jahre lang bei den Byrds und machte bei den Aufnahmen der Alben "Dr. Byrds & Mr. Hyde" (Columbia, 1969), "Ballad Of Easy Rider" (Columbia, 1969), "(Untitled)" (Columbia, 1970), "Byrdmaniax" (Columbia, 1971) und "Farther Along" (Columbia, 1971) mit.

 

1972, kurz vor dem Split, verliess er die Byrds. Mit "Kindling" (Warner,  1973) erschien ein erstes Album unter eigenem Namen. Begleitet wurde er dabei von Clarence White (g, mand), Vassar Clements (vio), Gib Guilbeau (g, fiddle), Bill Payne (key), Nick DeCaro (acc), Ralph Stanley (tenor), Red Callender (tuba), Roger Bush (b) und Andy Newmark (dm). 

 

Die LP kam nicht in die Charts, so dass sich Parsons The Flying Burrito Brothers anschloss, wo er auf frühere Byrds-Musiker wie Chris Hillman, Michael Clarke und Gram Parsons traf. In jener Zeit spielten die FBB die beiden Alben "Flying Again" (Columbia, 1975) und "Airborne" (Columbia, 1976) ein.

 

"Melodies" (Sierra, 1979) war sein zweites Album unter eigenem Namen. Wiederum wurde er von einer ganzen Reihe von befreundeten Musikerinnen und Musikern begleitet. "Gene Parsons in Concert – I Hope They Let Us In" (StringBender, 2001) hiess später ein Konzertmitschnitt.

 

Weitere Aufnahmen veröffentlichte er zusammen mit seiner Frau Meridian Green als Parsons Green. Diese Alben hiessen "Birds Of A Feather" (Sierra, 1988) und "Live From Caspar" (StringBender, 2001). Mit Julian Dawson entstand "Hillbilly Zen" (Blue Rose, 2002). Mit David Hayes nahm er ein gemeinsames, titelloses Album (Smokey Haze, 2017) auf.

 

Gene Parsons war auch auf Aufnahmen von Randy Newman, Phil Ochs, Malvina Reynold, Dion, Arlo Guthrie, Eliott Murphy, Philo Hayward, The Delta Sisters, Gram Parsons & The Fallen Angels, Sneaky Pete Kleinow, Earl Scruggs und anderen zu hören. Er begleitete zudem The Everly Brothers und Mick Jagger.

 

"The Kindling Collection" (Sierra, 1992) war eine Art Compilation über einen Teil von Parsons Schaffen. Die CD enthielt das gesamte "Kindling"-Album sowie sieben bzw. vier Songs, die er als Mitglied der Byrds bzw. der Flying Burrito Brothers aufgenommen hatte.

 

Von der Gene Parsons Band erschien die labellose Doppel-CD "Recorded Live in 1981 – 83" (2021). Gene Parsons ist nicht verwandt mit Gram Parsons (1946-1973), der 1968 den Byrds sowie von 1968 bis 1970 den Flying Burrito Brothers angehörte.                        03/26

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