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Hélène Breschand

  • musicmakermark
  • 20. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Französische Harfenspielerin zwischen freier Improvisation und zeitgenössischer Musik, geboren am 18. März 1966 in Paris als Tochter der Malerin Thérèse Boucraut und des Malers Maurice Breschand. Sie war/ist Mitglied mehrerer Kammerorchester und Ensembles, die zeitgenösssiche Musik aufführen.


 

Sie arbeitete mit Komponisten wie Luciano Berio, Bernard Cavanna, Pascal Dusapin, Emmanuel Nùnes, François Sarhan und anderen zusammen. Einige Stücke wurden eigens für Breschand geschrieben. Ihr Repertoire umfasst auch Werke von Georges Aperghis, John Cage, Mauricio Kagel, Luc Ferrari, Jacques Rebotier, Georgia Spiropoulos, Yoshihisa Taïra, Tôn-Thât Tîet, David Toop und anderen.

 

Im Bereich der improvisierten Musik spielte sie an der Seite von Sophie Agnel, Uriel Barthélémi, Bruno Chevillon, Médéric Collignon, Vincent Courtois, Marc Ducret, Michel Doneda, Michel Godard, Sylvain Kassap, Joelle Léandre, Thierry Madiot, Jean-Marc Montera, Annick Nozati, Zeena Parkins, Jean-François Pauvros, Didier Petit, Nicole Mitchell, Kasper Toeplitz, Franck Vigroux, und anderen.

 

Dazu kamen Zusammenarbeiten mit Künstlerinnen und Künstlern anderer Kunstgattungen wie Film, Tanz oder Performance. Von Breschand erschienen mehrere Aufnahmen unter eigenem Namen. "Harpiste" (In Situ, 1999) war eine Solo-CD, auf der sie die Werke "Sequenza II" (1963) von Luciano Berio, "Sublimation" (1973) von Yoshihisa Taïra, "In A Landscape" (1960) von John Cage und "Chu Ky III" (1977) von Ton-Thât Tiêt spielt.

 

Dazwischen finden sich drei improvisierte Stücke. Zusammen mit Michel Doneda (ss) und Gérald Zbinden (g) entstand das Trioalbum "L'Intense" (For 4 Ears, 2000). Auf "Sombre" (Victo, 2005)  kam es zu einer Zusammenarbeit mit Jean-François Pauvros (g).

 

Auf ihrer zweiten Soloaufnahme "Le Goût Du Sel" (D'Autres Cordes, 2006) spielt und singt sie acht Eigenkompositionen. Auch die LP "Les Incarnés" (D'Autres Cordes, 2014) bestand aus einem eigenen Werk, das 36:30 Minuten lang war und für die LP in zwei Teile gesplittet wurde.

 

Im Duo mit Sylvain Kassap (div cl) entstand "Double-Peine" (D'Autres Cordes, 2010). Breschand gehörte 1993 neben Sylvain Kassap und Franck Masquelier (fl) zu den Gründungsmitgliedern des Ensembles Laborintus, das vor allem Werke spielt, die Ende des 20. Jahrhunderts entstanden waren.


"Chansons du Crépuscule" (Public Eysore, 2017) war eine Duo-CD mit Elliott Sharp (g, e-b, e-sitar, elect, vcl). Das Duo nannte sich dann auch Chansons Du Crépuscule und veröffentlichte mit "Aube" (zOar, 2020) und mit "L'après-midi d'un bot" (zOar, 2023) zwei weitere Alben.


Später nahmen Sharp und Breschand mit Zafer Tawil (oud, viol, perc), Floy Krouchi (e-b) und Don McKenzie (dm, sampl) "disPOSSESSION" (Zoar, 2023) auf. Unter den Namen von Hélène Breschand, Thibault Jehanne, Nicolas Talbot (b), Basile Chassaing und Christiane Bop (tb) erschien "Marche Arrière" (Petit Label, 2017).


"Pandore" (Gazul, 2018) war ein Soloalbum. Auf "Octopus" (Bocian, 2019) interpretierte Breschand je einen Track von Eliane Radigue und Kasper T Toeplitz. Auf der A-Seite der LP "BestiaIRE" (Matière Mémoire, 2020) war sie mit Franck Vigroux (g) und Kasper T Toeplitz (e-b) als Ensemble Ire Trio in einem Werk von Phill Niblock zu hören. Die B-Seite bestritten Vigroux und Toeplitz zu zweit.

 

Auf der Doppel-CD "Nurturing Exhibitions By Mathieu Copeland" (Matière Mémoire, 2023) spielt das Ensemble Ire Trio das selbe Niblock-Werk. Der Rest wird von anderen Solisten bestritten.      04/26

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