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Idris Ackamoor

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Free Jazz-Musiker (as, ts, mbira, balafon, perc) und Bandleader, geboren am 9. Jannuar 1951 in Chicago, Illinois, als Bruce Baker. In den frühen 1970er Jahren gründete er am Antioch College aus Musikern des Cecil Taylor's Black Music Ensembles die Gruppe The Pyramids.


 

Diese ging in Afrika auf Tournee und veröffentlichte drei Alben, ehe sie sich 1977 auflöste. Später reformierte er die Pyramids und veröffentlichte weitere Alben. Daneben spielte Ackamoor auch weitere Aufnahmen ein.

 

The Collective hiess eine Formation mit Greg LaMont Wright (ss), Margaux Simmons (fl), Steve Rumboat (frh), Lester Knibbs (p) und Steve Maniscoso (dm, perc), die im August 1971 im Antioch College auftrat. Die Aufnahmen kamen erst 43 Jahre später unter dem Titel "Idrissa's Dream" (Sagittarius A-Star, 2014) in Form einer Doppel-LP heraus.

 

Unter dem Gruppennamen Idris Ackamoor And Cultural Odyssey trat er 1980 mit Rasul Siddik (tp, perc, bamboo-fl), Joe McKinley (b), Abdul Waahid (perc) und John Baker (dm) in San Francisco auf. Der Mitschnitt erschien erst 32 Jahre später auf einer LP mit dem Titel "The Beginning Of The Second Earth" (Sagittarius A-Star, 2012).

 

Ebenfalls aus dem Jahr 1980 stammten die Aufnahmen, die unter dem Titel "Ascent Of The Nether Creatures" (NoBusiness,  2014) auf den Markt kamen. Sie zeigen Ackamoor mit Earl Cross (tp), Rashied Al Akbar (b) und Muhammad Ali (dm). 1991 trat Ackemoor mit Hakeem Muhammad (p) auf.

 

Bei einem Konzert dieser Musiker in Klagenfurt wurden Aufnahmen mitgeschnitten, die 23 Jahre später als  "Live In Europe" (Sagittarius A-Star, 2014) zugänglich gemacht wurden. Auf "Portrait" (Aomawa, 1997) war Ackamoor in Begleitung von Daria Nile oder Rhodessa Jones (vcl), Fred Harris (p), Mark Anthony Williams (b), Ajayi Jackson (perc) und Al Marshall (dm) zu hören.

 

Mit einer ähnlichen Besetzung entstand zwei Jahre später "Centurian" (Cultural Odyssey, 1999). Aufnahmen vom Oktober 2001 mit Rasul Siddik (tp, flh), James Lewis (b) und Ichiro Onoe (dm) wurden 13 Jahre später auf der LP "The Periphery Of The Periphery" (Sagittarius A-Star, 2014) zugänglich gemacht. Diese vier Musiker nannten sich Idris Ackamoor Paris Quartet.

 

Mit dem 12-köpfigen Idris Ackamoor Ensemble mit Chico Freeman (ts, ss) als prominentestes Mitglied spielte er die CD "Homage To Cuba" (Cultural Odyssey, 2004) ein. Auf "Free, Dancing..." (New Dawn, 2024) ist Ackamoor in damals aktuellen Aufnahmen mit Carlos Niño (perc) und Nate Mercereau (g) zu höen.

 

Die japanische Compilation "Music Of Idris Ackamoor" (EMI, 2006) enthielt auf zwei CDs Stücke von The Pyramids, The Collective, des Idris Ackamoor Quartets und des Idris Ackamoor Ensembles.                              02/26  

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