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The Pyramids

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanisches Jazz-Ensemble im Stile des Art Ensembles of Chicago oder des Sun Ra Arkestras, gegründet 1972 im Umfeld des Antioch College im Bundesstaat Ohio, wo zwischen 1971 und 1973 auch Cecil Taylor als Lehrer wirkte. Gründungsmitglieder waren Idris Ackamoor (as, ss), Margaux Simmons (fl, perc), Thomas "Kimathi" Asante (e-b).


 

Weitere Musiker, die im Laufe der Jahre zur Gruppe gehörten, waren Lester Knibbs (p), Jeerome Saunders (p), Steve Rumboat (frh), Chris Chafe (cello), Kash Killion (b), Bradie Speller (perc), Mark Williams (perc), Kenneth Nash (dm, perc, vcl) und Steve Maniscosco (dm).

 

Die drei Gründungsmitglieder verbrachten ihr Senior-Jahr 1972/1973 mit Reisen und besuchten zuerst Paris und Amsterdam, um danach nach Äthiopien, Kenia und Ghana weiterzureisen, wo die Musiker als eine der ersten amerikanischen Formationen mit einheimischen Gruppen spielten.

 

In Paris hatte sich Donald Robinson (dm) dem Trio angeschlossen. Mit "Lalibela" (Pyramid, 1973), "King Of Kings" (Pyramid, 1974) und "Birth/Speed/Merging" (Pyramid, 1976) veröffentlichte die Gruppe danach drei LPs, ehe sie sich wieder auflöste.

 

Die drei Alben wurden später im Rahmen der Triple-CD-Box "They Play To Make Music Fire!" (Disko B, 2012) oder einzeln – auch auf anderen Labels – mehrfach wieder veröffentlicht. Teile der drei Alben erschienen auch auf der Doppel-CD "The Music Of Idris Ackamoor" (EM, 2007).

 

Später kamen unter dem Titel "Otherworldy" (Cultural Odyssey und Disko B, 2011) weitere, bisher noch nie veröffentlichte Aufnahmen der Pyramids auf den Markt. Zu jener Zeit ging die Gruppe in der Trio-Besetzung Ackamoor, Killion und Nash auch wieder auf Tournee.

 

"Live At KQED, 1975" (Strut, 2022) zeigt die Gruppe in der Besetzung Idris Ackamoor (as, talking-dm, vcl), Kimathi Asante (e-b, perc, vcl), Heshima Mark Williams (b, perc), Mcheza Ngoma (div perc) und Augusta Lee Collins (dm, talking-dm, perc).     

 

Unter dem Gruppennamen Idris Ackamoor & The Pyramids stellte Ackamoor eine grössere Besetzung auf die Beine, Von dieser erschienen die beiden 7"-Singles "Rhapsody In Berlin" (Philophon, 2015) und "Tinoge Ya Ta'a Ba" (Philophon, 2017) sowie die Alben "We Be All Africans" (Strut, 2016), "An Angel Fell" (Strut, 2018) und "Shaman!" (Strut, 2020).

 

Unter dem Titel "Aomawa (The 1970s Recordings)" (Strut, 2022) wurden die ersten drei Alben sowie die erwähnten Liveaufnahmen von 1975 in Form eines 4-LP-Sets noch einmal auf den Markt gebracht. Weiteres Material aus den 1970er Jahren erschien unter dem Titel "Live At KQED, 1975" (Strut, 2022).

 

Nach der vierten Reunion wurde 2022 "Afro Futuristic Dreams" (Strut, 2023) realisiert. Ackamoor ist darauf mit Musikerinnen und Musikern in unterschiedlichen Lineups zu hören. Idris Ackamoor veröffentlichte auch eine ganze Reihe von Aufnahmen unter seinem Namen bzw. als Leader.                                                          02/26

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