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Jack Wilkins (g)

  • musicmakermark
  • 14. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Gitarrist, Vibraphonist und Bandleader, geboren am 3. Juni 1944 in Brooklyn, New York City, als Jack Rivers Lewis. Er begann im Alter von 13 Jahren Gitarre zu spielen. Noch als Teenager spielte er in den Bands von Les Elgart, Larry Elgart, Warren Covington und Sammy Kaye.


 

Danach arbeitete er für Dan Armstrong, Lew Soloff, Lew Tabackin und Lloyd Wells. Nach seinem 20. Altersjahr trat er als Vibraphonist auf und spielte an der Seite des damaligen Pianisten und späteren Popsängers Barry Manilow. Wilkins und Manilow arrangierten Stücke von Barney Kessel für ihre Gruppe.

 

Wilkins erstes Album als Leader hiess "Windows" (Mainstream, 1973). Darauf war er wieder als Gitarrist in Begleitung von Michael Moore (e-b, b) und Bill Goodwin (dm, perc) zu hören. Buddy Rich holte ihn danach auf Rat seines Managers in sein Septett.

 

Für "You Can't Live Without It" (Chiaroscuro, 1977) umgab er sich mit Michael Brecker (ts), Randy Brecker (flh), Phil Markowitz (p), Jon Burr (b) und Al Foster (dm). "Merge" (Chiaroscuro, 1977) war eine Aufnahme des Jack Wilkins Quartets mit Randy Brecker (flh), Eddie Gomez (b) und Jack DeJohnette (dm) als Begleiter.

 

Auf den japanischen Produktionen "Opal" und "Captain Blued" (beide CTI, 1983) wurde er von Phil Woods (as), Albert Dailey (p), Harvie Swartz (b), Akira Tana (dm) und – im ersten Fall – von Ted Moore (perc) begleitet. "Captain Blued" (Greene, 1984) erschien im Jahr darauf auch in den USA.

 

"Call Him Reckless" (Musicmasters, 1989) war die einzige Aufnahme als Jack Wilkins Trio mit Steve LaSpina (b) und Mike Clark (dm). Bis über seinen Tod hinaus kam mehr als ein Dutzend weitere Alben unter seinem Namen oder als Co-Leader heraus.

 

Darunter befand sich die Doppel-CD "Out Of The Blue(s) The Session" (GM, 1992) mit Joe Locke (vibes), Michael Formanek und/oder Ed Schuller (b) sowie Ronnie Burrage und/oder George Schuller (dm) als Co-Leader.

 

Diese Gruppe nannte sich The Mingus Epitaph Rhythm Section, auch wenn bei den Aufnahmen zum posthumen Mingus-Album "Epitaph" (CBS, 1990) keiner dieser Musiker mit dabei war.

 

Mit den Gitarristen Peter Bernstein, Gene Bertoncini, Mark Elf, Randy Johnston und Mundell Lowe sowie mit Dennis Irwin (b) und Idris Muhammad (dm) und teilweise Joe Locke (vibes) spielte er "We Remember Tal: A Tribute To Tal Farlow" (J-Curve, 1999) ein.

 

Wilkins spielte auch in der Julius Hemphill Big Band, im Julius Hemphill Quartet, im Mingus Orchestra und im Project G-7. Wilkins war auch an der Seite von Kenny Barron, Frank Foster, Sonny Fortune, Stan Getz, Dizzy Gillespie, Lionel Hampton, Jimmy McGriff, Sal Nistico, Zoot Sims, Sonny Stitt und anderen zu hören.

 

Jack Wilkins starb am 5. Mai 2023 im Alter von 78 Jahren. Er ist nicht zu verwechseln mit dem 1957 geborenen Jazz-Saxophonisten Jack Wilkins

                                                                          04/26

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