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Jim Ed Brown

Amerikanischer Country-Singer/Songwriter, geboren am 1. April 1934 in Sparkman, Arkansas, aufgewachsen auf einer Farm in Pine Bluff, Arkansas. Nachdem Brown einen Talentwettbewerb gewinnen konnte, hatte er mit seiner Schwester Maxine erste Auftritte bei lokalen Radiosendern.

 

Später schloss sich ihnen Bonnie, eine weitere Schwester, an. Zusammen bildeten sie das Trio The Browns. Schon mit der ersten Single "Looking Back To See" (RCA Victor, 1954) konnte die Gruppe einen Top-10-Hit in den US-Singlecharts verzeichnen. Nach weiteren Singles, darunter drei erneuten Top-10-Hits, hatte das Trio mit "The Three Bells" (RCA Victor, 1959) ihren grössten Erfolg.



Der Titel stand sowohl bei den Country-Singles, als auch bei den Billboard Hot 100 ganz oben. Er wurde später von diversen anderen Sängerinnen und Sängern gecovert, darunter auch von Edith Piaf. Brown nahm den Song später für seine LP "Sings The Browns" (RCA  Victor, 1969) selber noch einmal auf und kam mit seiner Version auf Platz 29 der Country-Singlecharts.

 

Bis 1968 hatten The Browns eine Reihe von weiteren kleinen Hits. An "The Three Bells" konnte keine andere Single mehr anknüpfen. Zu den Singles erschienen an die 20 Alben, dazu bis dato auch mehrere Compilations. "When Love Is Gone" (RCA Victor, 1965) mit Platz 18 und "Our Kind of Country" (RCA Victor, 1966) mit Platz 25 waren die einzigen beiden Alben, die in den Country-Charts auftauchten.

 

1965 startete Jim Ed eine Solokarriere, obwohl das Trio weiterhin gut im Geschäft war. Seine Schwestern zogen sich zwei Jahre später aus dem Musikgeschäft zurück, um sich ihren Familien zu widmen. Jim Ed Brown kam aufgrund seiner Bekanntheit durch The Browns von Beginn weg mit seinen Singles in die Charts.

 

Bis zum ersten Nummer-1-Hit "Pop A Top" (RCA Victor, 1967) brauchte es aber zwei Jahre und sieben Singles. "Pop A Top" stammten vom zweiten eigenen Album "Just Jim" (RCA Victor, 1967) und erreichte auch bei den Billboard Hot 100 Platz 3. Das Album landete auf Platz 32 bei den Country-Alben, nachdem es sein Debutalbum "Alone With You" (RCA Victor, 1966) auf Platz 6 geschafft hatte.

 

Jim Ed Browns Singles kamen regelmässig in beide Charts, doch bis zum zweiten Nummer-1-Hit "Morning" (RCA Victor, 1971) vergingen fünf Jahre. Bei den Billboard Hot 100 klassierte sich diese Single auf Platz 4. Das gleichnamige Album schaffte es auf Platz 9 bei den Country-Alben, gleich wie seine dritte LP "Gems By Jim" (RCA Victor, 1967).

 

Nachdem die Erfolge Mitte der 1970er Jahre seltener wurden, tat er sich für einige Zeit mit der Sängerin Helen Cornelius zusammen. Das Paar hatte gleich zu Beginn mit "I Don't Want to Have To Marry You" und "Saying Hello, Saying I Love You, Saying Goodbye" (beide RCA Victor, 1976) zwei Nummer-1-Hits in den Country-Singlecharts.

 

Der erste der beiden Titel, der zugleich dem ersten Album den Namen gab, stand auch bei den Billboard Hot 100 ganz zuoberst. Die zweite Single klassierte sich bei den US-Popsingles auf Platz 2.  Das Paar hatte bis 1981 einige weitere Hits, darunter mit "Lying in Love With You" (RCA Victor, 1979) eine weitere Nummer 1 bei den Country-Singles, zugleich Nummer 2 bei den Billboard Hot 100-Singles.

 

Ab Anfang der 1980er Jahre veröffentlichte er praktisch keine neuen Singles und Alben mehr. Er war Gastgeber in TV- und Radioshows und machte Werbung für den Discounter "Dollar General Stores". Zudem trat er bis zuletzt in der Grand Ole Opry auf.

 

2014 gab er bekannt, dass er an Lungenkrebs erkrankt sei. Im Januar veröffentlichte Brown mit "In Style Again" (Plowboy, 2015) sein erstes Album mit neuem Material seit 1974 sowie auch sein letztes. Im März 2015 wurden The Browns in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen.

 

Jim Ed Brown starb am 11. Juni 2015, 81-jährig, in Franklin, Tennessee. "Best Of Jim Ed Brown/Jim Ed & Helen Greatest Hits" (Morello, 2016) war eine von mehreren Compilations.                  04/24

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