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Jimmie Dale Gilmore

Amerikanischer Country-Sänger/Songwriter und Musiker, geboren am 6. Mai 1945 in Tulia, Texas. Er wuchs in Lubbock, Texas, auf, der Stadt, aus der auch Buddy Holly und Waylon Jennings stammen. Als Teenager lernte er Butch Hancock und Joe Ely kennen. 1970 gründeten diese drei, damals noch unbekannen Musikern die Gruppe The Flatlanders.

 

"All American Music" (Plantation und Sun, 1973), das Debüt-Album der Flatlanders wurde damals allerdings zuerst nur als 8-Track-Kassette und unter dem Bandnamen Jimmy Dale & The Flatlanders veröffentlicht. Durch Wiederveröffentlichungen ab Ende der 1980er Jahre bekam das Album Beachtung.



Gilmore, Hancock und Ely, die sich inzwischen einen Namen als Solokünstler gemacht hatten, taten sich ab 1998 unter dem Bandnamen The Flatlanders wieder zusammen und gaben einige teils erfolgreiche Album heraus. Dazwischen war Gilmore aus dem Musikgeschäft ausgestiegen und hatte sechs Jahre in Denver verbracht.

 

1980 zog Gilmore nach Austin, Texas, und begann in den lokalen Clubs aufzutreten. In der Zwischenzeit hatte Joe Ely Karriere gemacht. Über Ely erhielt Gilmore einen Schallplattenvertrag, die in sein erstes Soloalbum "Fair And Square" (High Tone, 1988) mündete. Wie den folgenden Alben spielte er hauptsächlich eigenes Material und Songs seines Flatlanders-Kollegen Butch Hancock.


Aufnahmen von Gilmore und Hancock, mitgeschnitten in Sydney und Melbourne, kamen unter dem Titel "Two Roads: Live In Australia" (Rainlight, 1990) heraus. Nach "Jimmie Dale Gilmore" (High Tone, 1989) und "After Awhile" (High Tone, 1991) gelang ihm mit "Spinning Around The Sun" (Elektra, 1993) der Durchbruch. Damit konnte sich Gilmore erstmals in den Country-Charts platzieren, wenn auch nur auf Platz 62.

 

Weitere Alben waren "Braver Newer World" (Elektra, 1996) und "One Endless Night" (Rounder, 2000). "Don't Look For A Heartache" (High Tone, 2004) war eine Compilation mit Songs aus den beiden ersten Alben für das gleiche Label. Weiteres Material erschien auf "Come On Back" (Rounder, 2005) und "Heirloom Music" (Redeye, 2011), letztere eingespielt mit The Wronglers.

 

Diese beiden Alben kamen unter die Top-70 der Country-Charts. Zusammen mit Dave Alvin nahm er das Top-50-Album "Downey To Lubbock" (Yep Roc, 2018) auf. Mit seiner nasalen Tenorstimme war es für Jimmie Dale Gilmore nicht leicht, ein Massenpublikum zu gewinnen.

 

Als Schauspieler hatte er Nebenrollen in "The Thing Called Love" (1993) von Peter Bogdanovich und in "The Big Lebowski" (1998) der Coen-Brothers.                                                                        04/24

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