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Jo Jo Gunne

musicmakermark
vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Rock-Band, gegründet 1971 in Los Angeles, California, von Jay Ferguson (vcl, key, g) und Mark Andes (e-b, vcl). Sie hatten davor ab 1967 mit Randy California (g, vcl), John Locke (key) und Ed Cassidy (dm) die Band Spirit gebildet.


 

In dieser Konstellation waren  die ersten vier Spirit-Alben "Spirit" (Ode, 1968), "The Family That Plays Together" (Ode, 1968), "Clear" (Ode, 1969) und "Twelve Dreams Of Dr. Sardonicus" (Epic, 1970) entstanden.

 

Als weitere Bandmitglieder für Jo Jo Gunne holten sie Marks Bruder Matt Andes (g, vcl) und William "Curly" Smith (dm) dazu. Jay Ferguson war bei Jo Jo Gunne neu auch an den Keyboards zu hören.

 

Der Bandname stammte vom Song "Joe Joe Gun" von Chuck Berry, der die B-Seite von "Sweet Little Rock And Roll" (Chess, 1958) gebildet hatte. Das Debutalbum "Jo Jo Gunne" (Asylum, 1972) erreichte Platz 27 der Billboard 200. Die Singleauskoppelung "Run Run Run" war in England ein Top-10-Hit.

 

Danach stieg Mark Andes aus, um bei Firefall einzusteigen. Für ihm kam als neuer Bassist Jimmie Randell. "Bite Down Hard" (Asylum, 1973) und "Jumpin' The Gunne" (Asylum, 1973) hiessen im selben Jahr zwei weitere, allerdings erfolglose Alben.

 

Danach stieg mit Matt Andes ein weiterer Musiker aus. Sein Ersatzmann hiess John Staehely (g, vcl). "So... Where's The Show?" (Asylum, 1974) hiess das vierte und letzte Album, ehe sich die Band 1975 auflöste.

 

Genau 30 Jahre später tauchte Jo Jo Gunne in der Ur-Besetzung sowie mit dem Album "Big Chain" (Blue Hand, 2005) wieder auf. Das Album enthielt neue aufgenommene Songs aus der Urzeit der Band sowie neues Material. Dabei blies es allerdings. Mit "Live 1971 & 1973" (RockBeat, 2015) erschien danach nur noch eine CD mit altem Livematerial.


Die vier ersten Alben wurden später auf einer Doppel-CD (Edsel, 2011) zusammengefasst. Je zwei Alben erschienen zudem als "The Asylum Recordings, Vol. 1: Jo Jo Gunne & Bite Down Hard" bzw. "The Asylum Recordings, Vol. 2: Jumpin' The Gunne & "So.. Where's The Show?" (beide Wounded Bird, 2013) auf einer CD.       09/26 

 

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