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John David Souther

  • musicmakermark
  • vor 14 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Country Rock-Singer/Songwriter, Giarrist und Bandleader, geboren am 2. November 1945 in Detroit, Michigan. Er wuchs in Amarillo, Texas, auf. In seiner Jugend wurde er stark von der Musik von Roy Orbison beeinflusst.


 

Ende der 1960er Jahre zog Souther nach Los Angeles um, wo er das spätere Eagles-Mitglied Glenn Frey kennenlernte, der ebenfalls aus Detroit stammte. Sie begannen miteinander Musik zu schreiben und zu spielen. Einer ihrer Nachbarn war Jackson Browne, mit dem beide auch später oft zusammenarbeiteten.

 

Souther und Frey gründeten das Folkduo Longbranch Pennywhistle, von dem eine gleichnamige LP (Amos, 1970) erschien. Beteiligt bei den Aufnahmen waren Ry Cooder und James Burton (g), Larry Knechtel (p), Doug Kershaw (vio), Joe Osborn (b) und Jim Gordon (dm).

 

Auf Drängen von David Geffen nahm Souther sein erstes Soloalbum auf. Es hiess "John David Souther" (Asylum, 1972) und entstand unter anderem mit Hilfe von Glenn Frey (g), Gib Guilbeau (fiddle) von The Flying Burrito Brothers und John Barbata (dm) von Jefferson Airplane. Er schrieb damals Songs für seine Freundin Linda Ronstadt und nahm mehrere Stücke mit ihr auf.

 

1973 war er zusammen mit Chris Hillman (e-b, g, vio) von The Byrds, Flying Burrito Brothers und Stephen Stills Manassas sowie Richie Furay von Buffalo Springfield und Poco einer der drei Mitgründer von The Souther-Hillman-Furay Band.

 

Die Initiative dazu war von David Geffen, dem Chef von "Asylum Records" ausgegangen. Er hoffte auf einen ähnlichen Erfolg wie ihn zu jener Zeit die stilverwandte Band Crosby, Stills, Nash & Young feierte. Nach zwei Alben löste sich The Souther Hillman Furay Band jedoch auf.

 

"Black Rose" (Asylum, 1976), "You're Only Lonely" (Columbia, 1979) und "Home By Dawn" (Warner, 1984) hiessen danach drei weitere Alben unter eigenem Namen. Mit "Black Rose" stand er auf Platz 85 der Billboard 200, mit "You're Only Lonley" auf Platz 41, nicht zuletzt dank des Titelsongs, der es auf Platz 7 der Billboard Hot 100 schaffte.

 

In den US-Adult Contemporary-Charts stand der Song ganz oben. Nach "Home By Dawn" veröffentlichte Souther während mehr als 20 Jahren kein eigenes Album mehr. In der Zwischenzeit ging er für Warren Zevon, Bonnie Raitt und Lowell George von Little Feat ins Studio.

 

Auch die Eagles sowie die Eagles-Mitglieder Don Henley, Randy Meisner und Timothy B. Schmit verpflichteten ihn für Aufnahmen und/oder als Songschreiber. Er war Mitautor der Eagles-Songs "Best Of My Love", "Heartache Tonight" und "New Kid in Town", die alle auf Platz 1 der Billboard Hot 100 standen.

 

Er besitzt bei discogs.com fast 600 Credits als Songwriter. Neben den erwähnten Bands, Musiker und Musikerinnen übernahmen auch The Fifth Dimension, Lynn Anderson, die Nitty Gritty Dirt Band, Nicolette Larson, Nana Mouskouri, Ray Coniff, Kenny Rogers, Chris Hillman, Conway Twitty und viele andere seine Songs.

 

Zudem holten ihn sein grosses Vorbild Roy Orbison sowie die Charlie Daniels Band, James Taylor, Joe Walsh, John Prine, Dan Fogelberg, Carole King, Joni Mitchell, Randy Newman, Rita Coolidge, America, J.C. Crowley, Ian Neville, David Crosby, Crosby, Stills & Nash, Bob Seger und viele andere ins Studio oder auf die Bühne.

 

2004 zog Souther von Los Angeles nach Nashville. Beginnend mit "If The World Was You" (Slow Curve, 2008) erschienen einige weitere Alben unter seinem Namen. Weitere hiessen "Rain Live At The Belcourt Theatre" (Slow Curve, 2010), "Natural History" (Slow Curve, 2011), "Midnight In Tokyo" (Slow Curve, 2012) und "Tenderness" (Masterworks, 2015).

 

Als Schauspieler war er unter anderem in der Rolle des John Dunaway in der dritten Staffel der US-Fernsehserie" Thirtysomething" und als Ted im Film "Grüsse aus Hollywood" (1990) zu sehen. 2012 hatte er eine wiederkehrende Gastrolle in der Country-Serie "Nashville".

 

Sein 1972 geschriebener Song "How Long", der auf dem Eagles-Album "The Long Road Out of Eden" (Universal, 2007) erschien, wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. "Live At The Boarding House, Sf. 1976" (Retroworld, 2023) enthielt frühe Liveaufnahmen. Von Southers Schaffen erschienen nur die beiden Compilation "John David Souther" (EMI, 1999) und "Border Town - The Very Best Of J.D. Souther" (Salvo, 2007).           03/26

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