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Maeror Tri

Deutsches Drone-Ambient-Trio, bestehend aus Stefan "Baraka[H]" Knappe, Martin "GLIT[s]CH" Gitschel und Helge Siehl. Die drei Musiker nannten sich zuerst Screaming Corpses und veröffentlichten die beiden Kassetten "A Different State Of Consciousness" und "Over My Dead Body!" (beide Baracken-Records, 1987).


In einer ersten Phase erschien auch die Musik von Maeror Tri vor allem auf Kassetten wie "Dedicated To A New Dawn" (Baracken-Records, 1988), "Peak Experience" (Harsh Reality, 1989, "Ambient Dreams" (ZNS Tapes, 1990), "Sensuum Mendacia" (Direction Music, 1991), "Subliminal Forces" (Tonspur Tapes, 1991), "Hypnobasia" (Old Europa Cafe, 1992), "Venenum" (Audiofile Tapes, 1992), "Archaic States" (G.R.O.S.S., 1993) und "Mind Reversal" (Hithlahabuth, 1993).


"Fragilitas" (Drone, 1991) war eine C46-Kassetten-Compilation, die später zusammen mit "Rare & Old Recordings" auf einer C90-Kassette (Drone, 1993) wieder veröffentlicht wurde. "Somnia Et Expergisci" (Irre Tapes, 1990) war eine Split-Kassette mit Nostalgie Eternelle.


Eine rund halbstündige VHS-Videokassette nannte sich "Timeless Trancension" (1000schøen, 1992). Der entsprechende Audio-Track "Timeless Transcension" erschien zusammen mit einem weiteren, längeren Track auf der Kassette "Yearning For The Secret Of Nature" (Fool's Paradise, 1993). Später wurden die beiden Tracks mit einem von einer Compilation stammenden dritten Werk ergänzt und auch als CD-R (EE Tapes, 2001) herausgebracht.


Obwohl auch erste Aufnahmen auf CD oder CD-R wie die CD "Multiple Personality Disorder" (Korm Plastics, 1993) erschienen, veröffentlichte Maeror Tri weitere Kassetten wie "Ultimate Time" (Old Europa Cafe und SPH, 1994), "Ambiguitas" (Lebensraum, 1995) und "The Beauty Of Sadness" (Direction Music, 1996).


Die CDs "Meditamentum" (Holonom, 1994) und "Meditamentum II" (Manifold, 1999) bestanden aus Tracks, die zuvor auf verschiedenen Kassetten erschienen waren. Sie wurden später auf der Doppel-CD "Meditamentum" (Zoharum und New Nihilism, 2013) zusammengefasst.


CDs mit neuem Material stellten "Myein" (N D, 1995 und Waystyx, 2005), "Language Of Flames And Sound" (Old Europa Cafe, 1996), "Emotional Engramm" (Iris Light, 1997) und ein Auftritt im Rahmen der Serie "Mort Aux Vaches" (Mort Aux Vaches, 1997) dar. Die Musik auf den beiden LPs "Hypnotikum I" (Soleilmoon, 1998) und "Hypnotikum II" (Poeta Negra und Absurd, 1998) basierte auf Loops, welche die Gruppe bei Konzerten 1996 verwendete.


Danach löste sich Maeror Tri 1996 auf. Knappe und Gitschel gründeten Troum, während Siehl als Tausendschoen weiterarbeitete. Viele Kassettenaufnahmen wurden später zum Teil mit Bonus-Tracks auf CD oder CD-R wieder veröffentlicht. Auf der CD "The Singles" (EE Tapes, 2005) wurden Tracks verschiedener 7"-Singles zusammengefasst.


Die Doppel-CD "Wheel, Collection Of Rare And Lost" (Waystyx, 2009) bestand aus Compilation-Beiträgen sowie aus bisher unveröffentlichten Aufnahmen. CD 1 trug den Titel "Wheel, 1988-1994", CD 2 hiess "Collection Of Rare And Lost, 1994-1996". Auf "The A.V.E.-Tapes/Live In Nevers" (Zhelezobeton, 2010) kamen nachträglich Liveaufnahmen von 1995 heraus.


Weitere Tracks aus den 1990er Jahren fanden sich auf der Split-CD "Hafenstadt" (Auf Abwegen, 2015). Ein Teil bestand aus dem fast halbstündigen Titelstrack von MØHR, der zwischen 1986 und 1988 realisiert worden war. Aus den Klängen dieses Stückes formte Maeror Tri drei eigene Stücke, die den zweiten Teil dieser CD bildeten. 06/23

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