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Mandrill

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Funk-Band, gegründet 1968 in Brooklyn, New York City, von den Gebrüdern Ric Wilson (sax, vcl), Lou Wilson (tp, vocals) und Carlos Wilson (tb, vcl), die alle in Panama geboren wurden und in Brooklyn aufwuchsen. Bei der Gründung war Ric Wilson bereits als Kardiologe tätig.


 

Die Musik von Mandrill enthielt auch Elemente von Latin, karibischer und afrikanischer Musik, Jazz, Blues Psychedelia und Rock. Weil Mandrill solides Handwerk auf Alben statt Hit-Singles bevorzugte, blieb die Gruppe wenig bekannt.

 

Mandrill beeinflusste später George Clinton und dessen Gruppen Parliament bzw. Funkadelic, die anfänglich als Opener für Mandrill auf der Bühne standen. Die nach einem westafrikanischen Affen benannte Band wurde durch weitere Musiker zu einem Septett aufgestockt.

 

Bald einmal wurde Mandrill von "Polydor" unter Vertrag genommen, wo die Alben "Mandrill" (1970) und "Mandrill Is" (1972) erschienen. Sie erreichten die Plätze 48 (Billboard 200) und 27 (R&B) bzw, 56 und 24. Je eine Single fand sich weit hinten in den Billboard Hot 100 bzw. in den Top-40 der R&B-Singles.

 

Das dritte Album "Composite Truth" (1973) war Platz 28 in den Billboard 200 und Platz 8 bei den R&B-Alben das erfolgreichste. Auch es enthielt zwei chartsnotierte Singles. Die Band machte im Laufe der Jahre mehrere Besetzungswechsel durch.

 

"Just Outside Of Town" (1974) war ein weiteres Top-10-R&B-Album. Die Doppel-LP "Mandrilland" (Polydor, 1975) war das letzte Album für "Polydor". Das Label schob mit "Best Of" (1975) eine Compilation nach.

 

Die Band erhielt einen neuen Vertrag und spielte mit Sessionmusikern als Rhythmus-Band die beiden Alben "Solid" (UA, 1975) und "Beast From The East" (UA, 1976) ein. Danach wechselte Mandrill erneut das Label und veröffentlichte die Alben "We Are One" (Arista, 1977), New Worlds" (Arista, 1978) und "Getting In The Mood" (Arista, 1980).

 

Nach dem Album "Energize!" (Montage, 1982) löste sich Mandrill auf. Nachträglich erschien "Rebirth" (Liberty, 1983) mit bisher noch nie veröffentlichten Aufnahmen. Die Doppel-CD "Fencewalk: The Anthology" (PolyGram, 1997) war eine weitere Zusammenstellung mit Songs von Mandrill.   

 

Unter dem titel "Mandrill The Ultimate Collection" (Collectables, 1998) wurden die ersten vier Alben auf ebenso vielen CDs gemeinsam noch einmal herausgebracht. 1992 war es zu einer Reformation der Gruppe gekommen.

 

Danach erschienen mit "Rebirth" (1992) "D.W.B.B." (2000), "Live At Montreux 2002" (2004) und "Back in Town" (2020) beim eigenen Label "Wilson Bros." drei weitere Alben.                                        01/26

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