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Margie Evans

  • musicmakermark
  • 5. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Jazz- und Blues-Sängerin, geboren am 17, Juli 1939 in Shreveport, Louisiana, als Marjorie Ann Johnson. 1957 heiratete sie den Prediger Jim Evans und zog nach Los Angeles. Bis in die 1960er Jahre hinein sang sie vor allem Gospel und Kirchenmusik, bis sie dem Bandleader Johnny Otis vorgestellt wurde.


 

Dieser liess sie den Bluesklassiker "Goin’ Down Slow" singen und engagierte sie als Bluessängerin für seine Band. Sie blieb vier Jahre lang, bis Anfang der 1970er Jahre, bei The Johnny Otis Show, wo sie bei den Alben "Cuttin' Up" und "The Johnny Otis Show Live At Monterey!" (beide Epic, 1970) mitwirkte.

 

Danach erschienen erste eigene Aufnahmen in Form der 7"-Singles "29 Ways/When I Make Love" (Yambo, 1970) und "You're Doing It/ Good Feeling" (UA, 1973). Die zweite Single landete auf Platz 55 der R&B-Singles. Mit "Good Thing Queen Part 1" (ICA, 1977) hatte sie einen Top-50-R&B-Hit.

 

Der Soul Jazz-Trompeter Donald Byrd hatte sie  für sein Album "Stepping Into Tomorrow" (Blue Note, 1975) ins Studio geholt. 1981 und 1982 gehörte sie zum Tourneepaket "American Folk Blues Festival '81" und war mit Songs auf den gleichnamigen Samplern (L+R, 1981 bzw. 1982) zu hören. Dank dem Festival-Veranstalter Horst Lippmann konnte sie auf dessen Label ihre ersten eigenen Alben "Mistreated Woman" (L+R, 1982) und "Another Blues Day" (L+R, 1984) veröffentlichen.

 

1983 wurde ihr von der Blues Foundation der Keepin’ the Blues Alive Award für die Pflege der Bluestradition verliehen. In den Jahren danach engagierte sie sich auch selbst in der Förderung der Musik und war unter anderem Mitgründerin der Blues Society of Southern California.

 

Es folgten im Laufe der Jahre fünf weitere, darunter je eines mit der Schweizer Checkerboard Blues Band bzw. dessen Sänger und Gitarristen Philipp Fankhauser. Margie Evans starb am 19. März  2021 im Alter von 81 Jahren.                                                           05/26

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