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Mud Morganfield

Amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist, geboren am  27. September 1954 in Chicago, Illinois, als Larry Williams bzw. als ältester Sohn von McKinley Morganfield alias Muddy Waters. Er ist der Bruder der Musiker Big Bill Morganfield und Joseph "Mojo" Morganfield (1964-2020).



Seinen Vater lernte er nie richtig kennen, denn er wurde von seiner Mutter Mildred Williams und mehreren Onkeln aufgezogen. Sein Vater kam nur sporadisch zu Besuch. Zudem wuchs er in einer gefährlichen Gegend auf, wo viel geschossen und mit Drogen gehandelt wurde.

 

Mud Morganfield wollte nie in die Fussstapfen seines Vaters treten und arbeitete unter anderem als Lastwagenchauffeur. Erst nach dem Tod seines Vaters 1983 startete er eine Karriere als professioneller Musiker, auch wenn er Mühe bekundete, dass er fast gleich klang wie Muddy Waters. Er trat zuerst in Chicagoer Clubs der South Side auf.

 

In Eigenregie veröffentlichte er sein erstes, mit acht verschiedenen Musikerinnen und Musikern eingespieltes Album "Fall Waters Fall" (2008). Im selben Jahr erschien "Live" (Blue Filth, 2008) eine Aufnahme eines Auftritts, bei dem er am 10. Mai 2008 in der Drift Bar des Royal Yacht Hotels in Jersey von The Dirty Aces von Giles Robson begleitet wurde.

 

"Son Of The Seventh Son" (Severn, 2012) und "The Blues Is In My Blood" (Music Avenue, 2013) waren zwei weitere eigene Alben. Mit Kim Wilson (hca, vcl) von The Fabulous Thunderbirds nahm er "For Pops - A Tribute To Muddy Waters" (Severn, 2014) auf. "They Call Me Mud" (Severn, 2018) und "Portrait" (Delmark, 2022) waren dann wieder eigene Alben.   03/24

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