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Neil Young & Crazy Horse

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Der amerikanische Singer/Songwriter Neil Young und die amerikanische Country Rock-Band Crazy Horse von Danny Whitten (g, vcl), Billy Talbot (e-b, b) und Ralph Molina (dm, vcl) gingen Ende der 1960er Jahre eine langjährige Symbiose ein.


 

Neil Young war nach dem Ende von Buffalo Springfield daran, eine Solokarriere zu starten. Young jammte im "Whisky A Go-Go"-Club in Los Angeles mit The Rockets, wie sich das Trio Whitten, Talbot und Molina damals nannte.

 

Es spielte dabei mit seinen Begleitern auch Songs, die er kurz zuvor geschrieben hatte. Danach nannten sich die drei Musiker fortan Crazy Horse und wurden Begleitmusiker von Young. Das erste gemeinsame Album hiess "Everybody Knows This Is Nowhere" (Reprise, 1969).

 

Es war Youngs zweites Soloalbum nach "Neil Young" (Reprise, 1969). Auch auf dem dritten Young-Album "After The Goldrush" (Reprise, 1970) waren die Crazy Horse-Musiker wieder dabei, obwohl die LP unter Youngs Namen erschien. Auch später begleiteten Crazy Horse-Musiker Neil Young auf vielen eigenen Aufnahmen.

 

Dazu erschienen unter dem Bandnamen Neil Young & Crazy Horse nach "Everybody Knows This Is Nowhere" fast 20 weitere Alben, die meisten bei "Reprise". "Zuma" (1975) und "American Stars 'n Bars" (1977) waren zwei Top-30-Alben in den Billboard 200. Mit "Rust Never Sleeps" (1979) waren Young und Crazy Horse dann sogar in den Top-10.

 

"Live Rust" (1979) und "Re·ac·tor" (1981) waren die nächsten gemeinsamen Top-30-Alben. "Life" (Geffen, 1987), eines von fünf Alben von Young für ein anderes Label, und "Ragged Glory" (1990) sowie die beiden Livealben "Weld" und "Arc" (beide 1991) landeten weiter hinten in den Charts oder waren dort nicht vertreten.

 

Mit "Sleeps with Angels" (1994) war man wieder in den Top-10 der Billboard 200 vertreten. Weiter ging's mit "Broken Arrow" (1996), "Year of the Horse" (1997), "Greendale" (2003) und "Live at the Fillmore East (2006) mit einem Mitschnitt von 1970.

 

"Americana" (2012) auf Platz 4 war das bestplatzierte Album von Young und Crazy Horse in den Billboard 200. Nach "Harvest" (1972) war es zudem Neil Youngs zweiterfolgreichstes Album überhaupt. "Psychedelic Pill (2012) schaffte es in die Top-10. "Colorado" (2019), "Barn" (2021) fanden sich weiter hinten in den US-Charts.

 

"Return to Greendale" (2020) war dazwischen ein Livealbum mit einem Konzert von 2003. "Way Down in the Rust Bucket" (2021) bestand aus Livematerial von 1990. "Toast" (2022) enthielt einen Albumtrack von 2001 sowie weitere, bisher noch nie veröffentlichte Songs.

 

Nicht in die Billboard 200 gelangte "World Record "(2022). "Chrome Dreams" (2023" bestand aus Aufnahmen aus den Jahren 1974 bis 1977, "Early Daze" (2024) enthielt Songs von 1969. "Fuckin' Up" (2024) war ein Livealbum mit damals aktuellen Aufnahmen.  

 

Crazy Horse machte in all den Jahren mit Neil Young diverse Lineup-Wechsel durch. Einzig das Rhythmusduo Talbot und Molia blieb konstant. 

                                                                               03/26

 

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