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Neuronium

Spanische Formation zwischen Ambient, Berlin School und Downtempo, gegründet 1976 in Barcelona vom Belgier Michel Huygen (synth, key) mit den Spaniern Carlos Guirao (g, synth, key) und Albert Giménez (div instr). Dieses Trio veröffentlichte die ersten beiden Alben "Quasar 2C361" (Harvest, 1977) und "Vuelo Quimico" (Harvest, 1978).


Sie wurden später unter dem Titel "Todas Sus Grabaciones Para Discos EMI/Harvest (1977-1978)" (Rama Lama, 1998) auf einer Doppel-CD wieder veröffentlicht. Nachdem Giménez der Band den Rücken kehrte, machten Huygen und Guirao als Duo weiter, wurden aber bei den Aufnahmen der beiden nächsten Alben "Digital Dream" (Neuronium, 1980) und "The Visitor" (Neuronium, 1981) von Santi Picó (g) unterstützt.


Nach dem fünften Album "Chromium Echoes" (Neuronium 1982) stieg auch Carlos Guirao aus. Er veröffentlichte mit "Revelation" (Neuronium, 1982) ein eigenes Album und gründete 1983 mit Josep Antoni López die Synti-Pop/Techno-Gruppe Programa, die mit Guirao drei Alben aufnahm, von denen eines erst viel später veröffentlicht wurde.


Guirao meldete sich erst einige Jahre vor seinem Tod am 17. Januar 2012 mit weiteren, eigenen Aufnahmen zurück. Nach dem Ausstieg von Guirao machte Huygen bei Neuronium solo weiter oder unterstützt von Santi Picó (g) sowie von Gastmusikern. Bisher bringt es Neuronium auf über 30 Alben sowie acht kürzere Veröffentlichungen. Für "A Separate Affair" (Tuxedo, 1996) hatte sich Neuronium mit Vangelis zusammengetan. Dazu kam ein halbes Dutzend Compilations.


"The Psychotronic Sounds Of Neuronium" (Neuronium, 1994) hiess eine CD-R mit 48 Samples aus den vorangegangenen Neuronium-Alben, die Huygen anderen Musikern zur freien Verwendung überliess. Huygen war auch Mitglied des Experimental-Ensembles Macromassa von Victor Nubla und Juan Crek gewesen.


Beginnend mit "Absence Of Reality" (Neuronium, 1982) gab er neben seiner Tätigkeit als Hauptmusiker bei Neuronium an die 20 Alben unter eigenem Namen zwischen Ambient, Trance, Downtempo, New Age und Modern Classical heraus. Darunter befand sich die Trilogie "Angkor - Extreme Meditation Vol. 1" (Animamusic, 2006), "Irawadi - Extreme Meditation Vol. 2" (Animamusic, 2007) und "Krung Thep - Extreme Meditation Vol. 3" (Neuronium, 2010).


Dazu kamen gemeinsame Alben mit Fernando Jiménez Del Oso und Sean Ali Stone. Für das Album "Neo" (Blanco Y Negro Pop, 2020) engagierte er The London Symphony Orchestra. Stücke aus seinen Alben wurden auf einigen Compilations zusammengefasst. Mit Pascal Languirand speilte Huygen als Cybernium das Album "LSD" ‎(Neuronium, 2003) ein. 08/23

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