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Robin Eubanks

  • musicmakermark
  • 14. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Posaunist, Komponist, Bandleader und Musiklehrer, geboren am 25. Oktober 1955 in Philadelphia, Pennsylvania. Er ist der Bruder von Kevin Eubanks (g) und Duane Eubanks (tp) sowie der Cousin von Charles Eubanks (p) und Dave Eubanks (b).


 

Seine Onkel waren Ray Bryant (p) und Tommy Bryant (b). Mit acht Jahren begann Robin Eubanks seine Musikausbildung, zuerst an der Settlement Music School, dann an der Temple University School of Music, beide in Philadelphia.

 

An der University of Arts in Philadelphia studierte er später nicht nur Posaune, sondern auch Musiktheorie, Harmonielehre, Komposition und Arrangement. Nach seinem Abschluss zog er nach New York City, wo er eine Karriere als freischaffender Jazzmusiker begann.

 

Er spielte mit Elvin Jones, Eddie Palmieri, Gerri Allen, Joe Henderson, Kenny Drew, Andrew Hill, Abdullah Ibrahim, J.J.Johnson, B.B. King, Mingus Big Band, McCoy Tyner, Grover Washington, Sadao Watanabe, Sun Ra, Barbra Streisand, The Rolling Stones und den Talking Heads.

 

Er gewann auch zwei Grammys: 2003 als Mitglied der Dave Holland Big Band und 2004 als Mitglied des Michael Breckers Quindectets. Eubanks war für eine kurze Zeit der musikalische Leiter von Art Blakey & The Jazz Messengers.

 

Er arbeitete mit dem M-Base-Kollektiv zusammen. Zwischen 1984 und 1994 war er Lehrer am renommierten Banff Centre in Alberta, Kanada, dann Assistant Professor für Jazzposaune am Oberlin Konservatorium in Ohio. Zudem gehört er zum Lehrkörper der Manhattan School of Music und absolvierte unzählige Workshops und Meisterkurse in der ganzen Welt.

 

Er ist in jüngster Zeit vermehrt als Komponist tätig. 2002 und 2003 erhielt er zwei Kompositionsstipendien, das eine von Chamber Music America und das andere von ASCAP. Sein Schallplattendebut als Leader hatte er mit "Different Perspectives" (JMT, 1988) gegeben.

 

Dabei begleiteten ihn Silde Hampton (tb), Clifton Anderson (tb), Douglas Purviance (b-tb), Michael Mossman (flh), James Weidman (key), Rael Wesley Grant (e-b), Peter Washington (b), Jerry Gonzales (perc), Kevin Eubanks (g), Steve Coleman (as), Terri Lyne Carrington (dm) und Jeff "Tain" Watts (dm).

 

Aus dem selben Musikerkreis rekrutierte er seine Begleiter für die Aufnahmen seiner nächsten eigenen Alben "Dedication" (JMT, 1989), "Karma" (JMT, 1990) und "Mental Images" (JMT, 1994). Metan Images war auch der Name einer Band, die in leicht veränderter Besetzung zwei weitere Alben einspielte.

 

Das erste war "Get 2 It" (Rem, 2001). Später folgte "Klassik Rock Vol. 1" (ArtistShare, 2014). "Wake Up Call" (Sirocco, 1997) war im Sextett mit Antonio Hart (as), Duane Eubanks (tp), Eric Lewis (p), Lonnie Plaxico (b) und Gene Jackson (dm) eingespielt worden.

 

Fast in der selben Besetzung entstand "4:JJ/Slide/Curts And Al" (TCB, 1998), eine Hommage an die Posaunisten J.J. Johnson, Slide Hampton, Curtis Fuller und Al Grey. Anstelle von Eric Lewis sass Michael Cain am Piano. Mit seinem Trio EB3, bestehend aus Orrin Evans (key) und Kenwood Dennard (dm, key) nahm Eubanks (tb, e-tb, perc, sampl) "Volume 1: Live" (RKM/Kindred Spirits, 2007) auf.

 

Unter dem Namen der beteiligten Musiker Steve Turre, Steve Davis, Robin Eubanks und Frank Lacy (tb) sowie Kenny Davis (eb) oder Peter Washington (b) und Willie Jones III (dm) erschien "The Bones Of Art" (HighNote, 2013). Die vier Posaunisten waren nicht in allen Stücken zusammen zu hören.

 

Eine Aufnahme seiner Mass Line Big Band hiess "More Than Meets The Ear" (ArtistShare, 2015). Robin Eubanks besitzt bei discogs.com fast 250 Einträge als Musiker. Er war Mitglied von Dutzenden von weiteren Gruppen und war als Sideman begehrt.                                          04/26

 

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