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Sarah Ogan Gunning

  • musicmakermark
  • 23. März
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Folk-Singer/Songwriterin, geboren am 28. Juni 1910 in Elys Branch, im Knox County, Kentucky, als Sarah Elizabeth Garland. Mit 15 Jahren heiratete sie den 20-jährigen Andrew Ogan, der zum Arbeiten in der Fox Ridge Mine in die Gegend gezogen war.


 

Das Paar hatte vier Kinder, von denen zwei während der Great Depression starben. Die Lebensbedingungen waren schlecht im östlichen Kentucky von 1931. 1935 übersiedelte die Familie nach New York City.

 

Das Leben in der Lower East Side war wenig besser als die Armut, die sie hinter sich gelassen hatten. In New York traf sie mit Persönlichkeiten der Folk-Szene wie Woody Guthrie, Pete Seeger, Burl Ives, Huddie Ledbetter und Earl Robinson zusammen.

 

Obwohl sie während der 1930er Jahre in der New Yorker Folk Music-Szene bekannt war, stand sie stets im Schatten ihrer älteren Geschwister der Halbschwester Aunt Molly Jackson und des Bruders Jim Garland.

 

1937 nahm der Musikforscher Alan Lomax rund ein Dutzend Lieder von Sarah Ogan auf. 1938 wurden Duette mit ihrem Bruder Jim Garland für Library of Congress aufgezeichnet. Aufgrund von Andrew Ogans sich verschlechternder Tuberkulose zog die Familie zurück nach Brush Creek in Knox County, Kentucky, wo er im August 1938 starb.

 

Sarah erweiterte ihr Repertoire aus traditionellen Balladen, klassischen Liedern und Hymnen, die sie von ihren Eltern gelernt hatte, um eigene Kompositionen, in denen sie von ihrem schweren Leben berichtete.  Im August 1941 heiratete Sarah Joseph Gunning.

 

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zogen die Familie nach Vancouver. wo ihr Mann in der selben Werft arbeitete wie Sarahs Bruder Jim Garland. Nach Kriegsende lebten das Paar zeitweise in Kentucky, zog aber dann nach Detroit.

 

Dort nahm der Volkskundler Archie Green im Januar und März 1964 mehrere Songs von ihr auf, von denen einige auf der LP "Girl Of Constant Sorrow" (Folk-Legacy, 1965) veröffentlicht wurden. Im Sommer 1964 trat sie beim Newport Folk Festival auf. "The Silver Dagger" (Rounder, 1976) hiess eine zweite LP.

 

Sarah Ogan Gunning starb während eines Familientreffens am 14. November 1983 73jährig in Knoxville, Tennessee, wo sie seit Mitte der 1960er Jahre gelebt hatte.                                                                    03/26

 

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