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Jim Garland

  • musicmakermark
  • 23. März
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Folk-Singer/Songwriter, Songsammler und Minenarbeiter, geboren am 8. April 1905 in einem Bergbaugebiet in östlichen Teil von Kentucky. Er war Mitglied der von Kommunisten beherrschten National Miners Union.


 

Diese war in den frühen 1930er Jahren in diverse gewalttätige Konflikte verwickelt, die als Harlan County War bezeichnet wurden. Er liess sich 1931 mit seiner älteren Halbschwester, der Folk-Sängerin Aunt Molly Jackson in New York City nieder.

 

Mit seiner Schwester Sarah Ogan Gunning, die ebenfalls als Folk-Sängerin aktiv war, wurden die drei Geschwister Teil der Greenwich Village Folk-Szene. Während des Zweiten Weltkrieges zog er mit der Familie von Sara nach  Vancouver, Washington, wo er in einer Werft arbeitete.

 

1944 gründete er eine Besen-Fabrik, die er mehrere Jahre leitete. 1963 trat er am Newport Folk Festival auf. Eine Filmdokumention darüber zeigt ihn, wie er einen Auftritt von Bob Dylan verfolgt. Sarah Ogan Gunning trat ein Jahr später in Newport auf.

 

Garland trat 1971 und 1974 am Smithsonian American Folklife Festival in Washington, D.C. auf. Tonbandaufnahmen von vielen seiner selber aufgezeichneten Songs verschenkte er seiner Tochter Betty sowie an Freunde, Nachbarn oder andere.

 

Die Tonbänder wurden später eingesammelt und lagern seither in den Ralph Rinzler Folklife Archives bzw. in der Sammlung des Smithsonian Center for Folklife and Cultural Heritage. Eigene Aufnahmen konnnte er nie veröffentlichen.

 

Einige seiner Stücke tauchten aber auf Compilations/Samplern auf. Eine dieser Sammlungen hiess "Harlan County USA - Songs Of The Coal Miner's Struggle" (Rounder, 2006).

 

Auf der LP "American Folk Ballads" (Folkways, 1964) singt seine Tochter Betty Garland Songs aus dem Repertoire ihrer Familie. Jim Garland starb am 6. September 1978 im Alter von 73 Jahren.       03/26

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