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Sigi Busch

  • musicmakermark
  • 24. Sept.
  • 2 Min. Lesezeit

Deutscher Jazz-Bassist und Hochschullehrer, geboren am 29. Oktober 1943 in Krefeld-Uerdingen. Er erhielt Violinunterricht und wechselte mit 20 Jahren an den Kontrabass. Nachdem er in Dixieland- und Swing-Bands gespielt hatte, begann er in Bremen ein Musikstudium.


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Als Mitglied des Joe Viera-Ed Kröger Quartett und der Jazz Rock-Gruppe Association P.C. von Jasper Van't Hof (key), Toto Blanke (g) und Pierre Courbois (dm) kam er Anfang der 1970er Jahre zu ersten Aufnahmen. Er absolvierte zudem ein Aufbaustudium am Berklee College of Music in Boston.

 

Ab 1974 bildete er mit Wolfgang Engstfeld (ss, ts), Uli Beckerhoff (tp, flh), Michel Herr (p, e-p) und Heinrich Hock (dm) die Gruppe Jazztrack. Auf "Age Of Miracles" (MPS, 1975) war Busch (b, tuba) Co-Leader mit Charlie Mariano (as, ss), Wolfgang Dauner (p, synth), Ed Kröger (tb), und Kasper Winding (dm).

 

Eine Duoaufnahme mit Alexander Sputh (g) hiess "A New Way Of Living" (EGO, 1980). Danach konzentrierte er sich während längerer Zeit auf seine Arbeit als Professor für Kontrabass, Jazztheorie und Gehörbildung an der Hochschule der Künste Berlin. Er verfasste mehrere Unterrichtswerke vor.

 

BuschMusic hiess eine Gruppe mit Denney Goodhew (sops, as, bars, recorder), Vic Juris (g) und Joe Krause (dm), von der "The Berlin Songbook" (KlangRäume, 1996) erschien. Jahre später bestand BuschMusic auf "How Real Is Real" (Laika, 2019) neben Busch aus Dirk Piezunka (sax), Martin Flindt (g) und Christian Klein (dm).

 

Mit "Trialogue" (KlangRäume, 2002) war er dazwischen auf einer anderen Schallplatte mit seinem Namen präsent. Es handelte sich um eine Trioaufnahme  mit Peter Weniger (sax) und Jerry Granelli (dm). Eine eher ungewöhnliche Aufnahme stellte "Busch Singt Busch" (KlangRäume, 2008) dar.

 

Das Album entstand mit Busch als Sänger und Bassist sowie mit Hilfe von Peter Weniger (ts), Nikolaus Neuser (tp), Manfred Dierkes (g), René Decker (hca), Andreas Schmidt (p) und Thomas Alkier (dm) eingespielt hatte. Die Songtexte stammten nicht von ihm, sondern vom humoristischen Dichter und Zeichner Wilhelm Busch (1832-1908).

 

Weitere Bands, in denen Sigi Busch spielte, waren Magic Mandolins, Quartett & Brass, Manfred Schoof Orchester und Rainer Schnelle Trio. Er schrieb mehr als 120 Kompositionen für verschiedenste Besetzungen wie Solobass Vocal Trio/Quartett, Jazzensemble, Big Band, Streichorchester, Chor oder Blasorchester.                      09/25

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