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Sneaky Pete Kleinow

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Country Rock-Musiker und Singer/Songwriter, geboren am 20. August 1934 in South Bend, Indiana, als Peter E. Kleinow. Während der High School-Zeit begann er Pedal Steel-Gitarre zu spielen. Er arbeitete zuerst im Unterhaltsdienst des Michigan Department of Transportation.


 

1963 liess er sich in Los Angeles nieder, wo er eine Karriere als Visual-Effects-Spezialist begann. Er arbeitete für Filme und TV-Serien. Dazu trat er als Musiker mit Smokey Rogers & The Western Caravan und The Detours von Red Rhodes auf.

 

1968 hielt er sich im Umfeld von The Byrds auf und sollte auf Wunch von Chris Hillman und Gram Parsons Doug Dillard als Banjospieler ablösen. Parsons und Hillman verliess 1968 allerdings die Byrds und holten Kleinow in ihre neue Band The Flying Burrito Brothers.

 

Kleinow blieb bis 1971 und war bei mehreren Reunions oder als 1973, von 1974 bis 1981 sowie von 1984 bis 1997 wieder mit dabei. Er war auch Mitglied der FBB-Splitergruppen Burrito Brothers und Burrito Deluxe (siehe alle Flying Burrito Brothers-Nachfolgebands).

 

Kleinow war einer der ersten Pedal Steel-Gitarristen in der Rock-Musik. Er beeinflusste Jerry Garcia von Grateful Dead, Buddy Cage von The New Riders Of The Purple Sage und Al Perkins, seinen Nachfolger bei den FBB.

 

Kleinow war auch ein begehrter Sessionmusiker. Er arbeitete für Joe Cocker, Delaney & Bonnie, Joni Mitchell, Billy Joel, Little Feat, Little Richard, Sandy Denny, Frank Zappa, Bee Gees, Yoko Ono, John Lennon, John Cale, Linda Ronstadt, Harry Nilsson, Stevie Wonder, Fleetwood Mac, Leonard Cohen und andere.

 

Lennon holte ihn auch in die Plastic Ono Band. Weitere Spuren hinterliess er auf Aufnahmen der Gruppe The New Riders Of The Purple Sage, Rick Nelson & The Stone Canyon Band, Sierra, Sir Raleigh & The Cupons und The Grease Band.

 

Ab Anfang/Mitte der 1970er Jahre realisierte Kleinow mit Hilfe von Musikern aus seinem Kreis einige wenige Aufnahmen unter seinem Namen. Sein erstes eigenes Album "Cold Steel" (Ariola, 1974) kam nur in Europa heraus.

 

"Sneaky Pete" (Shiloh, 1979) und "The Legend & The Legacy" (Shiloh, 1994) hiessen im Abstand von 15 Jahren zwei weitere Alben. Teile davon und anderes Material wurde auf der 18 Tracks umfassenden Compilation "The Shiloh Records Anthology" (Sundazed, 2008) vereint.

 

"Meet Sneaky Pete" (BeauTown, 2001) hatte dazwischen ein weiteres eigenes Album geheissen. Kleinow hat bei discogs.com fast 400 Einräge als Musiker. Sneaky Pete Kleinow starb am 6. Januar 2007 im Alter von 72 Jahren in Petaluma, California.                                   03/26

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