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Swampwater

  • musicmakermark
  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Country Rock-Gruppe, gegründet 1968 in Los Angeles, Californa, aus den Überresten einer Band, die unter den Namen The Reasons oder Nashville West aufgetreten war. The Reasons bzw. Nashville West bestand aus Gib Guilbeau (vcl, g, fiddle), Clarence White (g), Wayne Moore (vcl, e-b) und Gene Parsons (dm).


 

Aufnahmen dieses Quartetts von 1968 erschienen erst Jahre später als "Nashville West" (Sierra Briar, 1978). Nachdem White und Parsons zu The Byrds abwanderten, wurden Clarence Whites Bruder Eric White (e-b) von The Kentucky Colonels und Stan Pratt (dm) in die Band geholt. Wayne More wurde Gitarrist.

 

Die aufstrebende Sängerin Linda Ronstadt sah The Reasons in einem Club und verpflichtete sie als Backingband. Allerdings musste Wayne Moore über die Klinge springen, da Ronstadt mit ihrem damaligen Freund John Beland bereits einen anderen Gitarristen auf ihrer Seite hatte.

 

Eric White wurde Roadmanager der Band. Inzwischen hatten sich The Reasons in Swampwater umbenannt. 1970 nahmen sie als Backingband von Linda Ronstadt eine Auszeit, um ihr erstes Album "Swampwater" (King, 1971) einzuspielen.

 

Nach einem Auftritt mit Linda Ronstadt in der "Johnny Cash Show" in der Grand Ole Opy in Nashville erhielt Swampwater einem Vertrag von "RCA". Dabei entstand ein zweites Album, das ebenfalls "Swampwater" (RCA Victor, 1971) betitelt war. Ein Teil der Aufnahmen wurde in Nashville mit den Steel-Gitarristen Curly Chalker und Jimmy Day gemacht.

 

1972 kehrte Swampwater Linda Ronstadt den Rücken, um Arlo Guthrie zu begleiten. Beland verliess die Gruppe 1972, um eine Solokarriere zu starten, nachdem er in England vom Beatles-Label "Apple" unter Vertrag genommen worden war. Swampwater machte einige Monate weiter brach dann aber auseinander.

 

Gib Guilbeau schloss sich The Flying Burrito Brothers und war später kurze Zeit Mitglied von The New Riders Of The Purple Sage. Beland und Guilbeau trafen 1980 erneut bei einer The Flying Burrito Brothers-Reunion aufeinander. Davor hatte sich Swampwater 1979 reformiert.

 

Aufnahmen der Besetzung Gib Guilbeau (vcl, fiddle), John Beland (g, org, banjo, vcl), Sneaky Pete Kleinow (pedal steel-g), Charlie Harwood (key), Thad Maxwell (e-b, pedal steel-g) und Mickey McGee (dm) erschienen erst Jahre später unter dem Titel "Reunion" (Appaloosa, 1987).  

 

Auf dem Tributealbum "Wheels (Tribute To Gram Parsons And Clarence White)" (Appaloosa, 1989) bestritt Swampwater neun der elf Songs und zwar als Begleitband für Bobby Bare, Larry Murray und Freddy Weller.

 

Weil die Band bei "RCA" unter Vertrag stand, spielte Swampwater als Lowell Bennett vier LPs für das Label "Westland Records" ein. Diese hiessen  "Lowell Bennett sings Merle Haggard", "Lowell Bennett sings Buck Owens", "Lowell Bennett sings Glen Campbell" und "Lowell Bennett sings Jerry Lee Lewis".

 

Die rund 2000 bis 3000 Exemplare kamen nie auf den Markt und dürften, wenn sie noch vorhanden sind, irgendwo schlummern.         03/26

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