Vengeance
- musicmakermark
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Holländische Heavy Metal-Band, gegründet 1983 in Waalwijk, North Brabant, von Leon Geowie (vcl). Seine Mitmusiker waren Oscar Holleman (g), Leo van Breemen (g), Jan Bijlsma (e-b) und Mathieu Olischlager (dm). Für Hollman kam schon bald Arjen Lucassen (g).

In dieser Besetzung entstand das Debutalbm "Vengeance" (CBS, 1984). Vor den Aufnahmen des zweiten Albums "We Have Ways To Make You Rock" (CBS, 1986) wurde Olischlager durch Jan Snells (dm) abgelöst. Auf dem Album waren auch Barry Hay (vcl) von Golden Earring und Hans Vermeulen (vcl) von The Sandy Coast zu hören.
Der nächste Besetzungswechsel betraf Oscar Holleman, der durch Peer Verschuren von Highway ersetzt wurde. Mit ihm nahm die Band das Album "Take It Or Leave It" (CBS, 1987) auf. Als nächster nahm 1988 Peer Verschuren den Hut. Für ihn kam Jan Somers (g).
Nach dem Album "Arabia" (CBS, 1989) verliess auch Ur-Mitglied Geowie die Band,. Er wurde durch Ian Parry (vcl) von Hammerhead ersetzt. Nach "The Last Teardrop'84-'92" (CBS, 1992) mit sechs neuen Songs und 12 bekannten Titeln, ging es - ohne John Snels, dafür aber mit Ernst van Ee (dm) von Helloise - auf eine Abschiedstournee.
Von den Musikern machte sich vor allem Arjen Anthony Lucassen mit Aufnahmen unter seinem Namen bzw. davor und später als Leader und Mitglied von Bands wie Bodine, Stream Of Passion, Areyon, Ambeon und Star One einen Namen.
Mit "The Last Of The Fallen Heroes" (Brunette, 1994) erschien in Japan eine Compilation. Schon bald waren Bestrebungen im Gange, Vengeance wiederzubeleben. Leon Geowie versammelte dazu seine alten Bandkollegen Peer Verschuren und Jan Somers (g), Paul Thissen (dm.
Dazu kamen Barend Courbois (e-b), der Sohn von Jazz/Fusion-Schlagzeuger Pierre Courbois, sowie Roland Bakker (key). Dieses Lineup spielte mit "Back From Flight 19" (Transmission, 1997) ein neues Album ein. Bald danach ging die Band 1998 erneut auseinander, um sich 2006 wieder zu reformieren.
Treibende Kräfte waren Geowie und Courbois. "Back In The Ring" (MTM, 2006) hiess das Comeback-Album, auf dem auch noch Michael Eurich (dm) von Warlock und Casanova, Michael Voss (g) von Silver, Casanova und Mad Max sowie Urmitglied Arjen Lucassen (g) und Mat Sinner (vcl) von Sinner und Primal Fear als Gastmusiker mitmachten.
Als nächstes folgte das Livealbum "Same/Same…But Different (Alive)" (Metal Heaven, 2007). Zu jener Zeit bestand die Band aus Geowie, Courbois, Peter "Peer" Verschuren (g) und Hans van't Zandt (dm).
Als Nachfolger von Verschuren spielten auf "Soul Collector" (Metal Heaven, 2009) Timo und Jan Somers Gitarre. Jan Somers verstarb aber 2011. Die Drumarbeit teilten sich van't Zandt und Erik Stout. Bis zum nächsten Album "Crystal Eye" (Steamhammer, 2012) vergingen drei Jahre, in denen sich das Lineup fast vollständig erneuerte.
Sänger Leon Goewie wurde nun von Keri Kelli (g), Chris Glen (e-b) und Chris Slade (dm) unterstützt. Kaum ein Jahr später präsentierte sich die Band auf "Piece Of Cake" (Steamhammer, 2013) erneut in einer anderen Besetzung. Leon Goewie war einmal mehr die einzige Konstante.
Mit Timo Somers (g) und Barend Courbois (e-b) kehrten zwei Ex-Mitglieder zur Band zurück. Neu dazugestossen waren zudem Leon Sibum (g) und John Emmen (dm). Dazwischen waren weitere Compilations erschienen.
Sie hiessen "Rock'n'Roll Shower'84-'98" (CBS, 1998), "Wings Of An Arrow" (Brunette, 2000) mit zum Teil bislang unveröffentlichtem Material, "Best Of Vengeance - Collections" (Sony, 2006) und die Doppel-CD "The Ultimate Vengeance" (Pseudonym, 2019).
"Power of the Rock - Anthology 1983-1998" (Pseudony, 2019) hiess ein 9-CD-Set mit den sechs Alben bis 1997 sowie drei weiteren CDs, die mit "Power of the Rock 1 bis 3" überschrieben waren. Sie enthielten Raritäten in Form von Demotracks, Songs von Singles oder Livestücken. 05/26


