Willie Mabon
- musicmakermark
- 5. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Amerikanischer Blues- und R&B-Pianist, Sänger und Songwriter, geboren am 24. Oktober 1925 in Hollywood, Tennessee. 1942 liess er sich in Chicago nieder, wo er mit The Blues Rockers eine eigene Gruppe gründete.

Aufnahmen dieser Band erschienen 1950 auf zwei Schellack-Schallplatten bei "Aristocrat Records" sowie auf einer 1955 bei "Excello". 1952/1953 kamen bei "Chess" drei weitere Schellack-Schallplatten unter dem Bandnamen Willie Mabon And His Combo heraus.
Mit "I Don't Know" (Chess, 1952) befand sich darunter ein R&B-Nummer-1-Hit. Es war zugleich auch einer der ersten R&B-Hits, der von einem Weissen, von Tennessee Ernie Ford, gecovert wurde. Auch "I'm Mad" (Chess, 1953) und "Poison Ivy" (Chess, 1954) waren Hits.
Inzwischen kamen die Aufnahmen unter Mabons eigenem Namen heraus. Nach vielen Titeln für "Chess" veröffentlichte er auch auf anderen Labels Singles, die aber erfolglos blieben. 1972 liess er sich in Paris nieder und ging mit anderen Musiker als "American Blues Legends" auf Tournee.
Über seinen Tod hinaus wurde sein Werk auf über zehn Full-Length-Aufnahmen dargestellt. Dazu kam mehr als ein Dutzend Compilations. Die meisten enthielten sein frühes Material wie "The Seventh Son" (Crown Prince, 1982), "Chess Masters" (Chess, 1985), "The Chronological Willie Mabon 1949-1954" (Classics, 2005), "Willie's Blues: The Greatest Hits (1952-1957)" (Jasmine, 2013) und "Wow! I Feel So Good (The Complete 1952-1963 Chess, Formal & USA Sides)" (Soul Jam, 2021).
Willie Mabon war am 19. April 1985 im Alter von 59 Jahren in Paris verstorben. 05/26


