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Billy Fury

  • musicmakermark
  • 2. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Englischer Singer/Songwriter zwischen Rockabilly, Rock & Roll und Pop, geboren am 17. April 1941 in Liverpool als Ronald William Wycherley. Er spielte zuerst Klavier und ab 14 Jahren Gitarre. Seine erste Gruppe gründete er 1955.


 

Daneben arbeitete er im Hafen von Liverpool auf einem Schlepper oder als Dockarbeiter. 1958 gewann er einen Talentwettbewerb und begann eigene Songs zu schreiben. Er lernte den Manager und Impressario Larry Parnes kennen. Zudem taufte er Wycherley in Billy Fury um.


Für seine provokativen Auftritte musste er viel Kritik einstecken. Seine erste Schallplatte war die Single "Maybe Tomorrow/Gonna Type A Letter" (Decca, 1959), mit der er in die Top-20 der britischen Charts gelangte. Das selbe gelang ihm mit dem Debutalbum "The Sound of Fury" (Decca, 1960), das er mit The Four Jays als Backingband eingespielt hatte.


Aus dem Album wurden neben "Maybe Tomorrow" zwei weitere Singles ausgekoppelt, von denen es eine in die Top-30 schaffte. Das Album "Billy Fury" (Ace Of Clubs, 1960) war eine Sammlung von Titeln, die davor nur auf Singles erschienen waren. Die LP enthielt mit "Colette" eine Top-10-Single.


Mit seinem Album "Halfway to Paradise" (Ace Of Clubs, 1961) landete er auf Platz 5 der britischen Charts. Das Titelstück war auf Platz 3 Furys bisher erfolgreichste Single. 1961 nannte sich eine Begleitband The Blue Flames.


Fury Manager Larry Parnes war die Band zu jazzig, so dass er sie durch The Tornados ersetzte. Die Blue Flames machten danach als Begleitband ihres Klavierspielers und Sängers Georgie Fame Karriere.


Fury veröffentlichte danach die LP "Billy" (Decca, 1963), die auf Platz 6 der UK-Charts kam. "We Want Billy!" (Decca, 1963), war sein erstes Livealbum. "I've Gotta Horse" (Decca, 1965) hiess ein grösstenteils aus Fury-Songs bestehendes Soundtrack-Album für einen Film, in dem er selber mitspielte.

 

Zwischen 1961 und 1974 gab Fury 33 Non-Album Singles heraus. Neun davon erreichten die britischen Top-10. Unter dem Titel "The Golden Years" (K-Tel, 1979) erschien ein Album mit seinen Hits in neu aufgenommenen Versionen. Es wurde 1983 vom selben Label als "Memories" noch einmal auf den Markt gebracht.

 

"The One and Only" (Polydor, 1983) war nach langen Jahren wieder einmal ein Album mit neuem Material. Bilyl Fury starb 28. Januar 1983 im Alter von 42 Jahren in London. Im Laufe der Jahre kamen über 80 von Compilations auf den Markt. Darunter befand sich die mehrteilige CD-Serie "Rarities" (Ozit-Morpheus), die ab 2008 veröffentlicht wurde.


3-CD-Sets stellten "The Absolutely Essential" (Big3, 2016) und "The Very Best Of Billy Fury" (Not Now, 2020) dar. Dazu kamen lange nach seinem Tod auch weiteres, bisher noch nie veröffentlichtes Material heraus. Darunter befand sich "The Last Concert" (Ozit-Morpheus, 2003) mit Aufnahmen seiner letzten Tournee vor seinem Tod.

 

Andere solche Aufnahmen waren "A Wondrous Place - Live Plus Rare Early Demo Recordings" (Ozit-Morpheus, 2009) und "The Lost Album" (Peaksoft, 2011) mit Songs, die Fury zwischen 1967 und 1971 für ein Album eingespielt hatte.                                                            08/26

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