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Byron Berline

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Fiddle-, Mandolinen-Spieler und Sänger, zwischen Old Time Bluegrass, Country und Rock, geboren am 6. Juli 1944 in Caldwell, Kansas. Er begann mit fünf Jahren Fiddle zu spielen. Als 20-Jähriger wurde er von der Band The Dillards für die Aufnahmen des Albums "Pickin' And Fiddlin'" (Elektra, 1965) beigezogen.



Sein Name stand neben dem der Gruppe auf dem Cover. 1965 traf er am Newport Folk Festival Bill Monroe, der ihm einen Job in seiner Gruppe Bill Monroe & His Blue Grass Boys anbot. Berline lehnte ab, weil er zuerst seine Ausbildung an der University of Oklahoma abschliessen wollte.


1967 wurde er dann gleichwohl Mitglied der Blue Grass Boys, wo er Richard Greene ersetzte. Berline verliess die Gruppe aber schon bald wieder, weil er in die Armee eingezogen wurde. Nach seiner Entlassung 1969 wurde er Mitglied von Dillard & Clark.


Zudem wurde er von den Rolling Stones für die Aufnahmen des Songs "Country Honk" des Albums "Let It Bleed" (Decca, 1969) engagiert. Es handelte sich dabei um eine Country-Version von "Honky Tonk Woman", die nur auf einer Single veröffentlicht wurde.


Davor und danach gewann Berline 1965, 1967 und 1970 den National Oldtime Fiddlers' Contest Championship in Weiser, Idaho. Von 1971 bis 1973 war er Mitglied von The Flying Burrito Brothers. Danach schloss er sich der Formation Manassas von Stephen Stills an. Anfang 1971 war er mit Alan Munde, Kenny Wertz und Roger Bush Mitbegründer der Band Country Gazette. Er blieb dort nur bis 1975.

 

Mit Dan Crary (g), John Hickman (banjo) und anderen gründete er mit Byron Berline & Sundance seine erste eigene Band. Von dieser kamen die Alben "Byron Berline And Sundance" (MCA, 1976) und "Live At McCabe's" (Takoma, 1977) heraus. Auch Vince Gill (mand) gehörte teilweise zur Band.

 

Zu Promo-Zwecken wurde in Japan die LP "Good Pickin' Tonight" (Trio, 1980) herausgebracht. Nachträglich erschien das dritte Album "Fiddler's Dream" (Appaloosa, 1985). Bis 2012 veröffentlichte Berline unter seinem eigenen Namen als Leader oder Co-Leader fast 20 weitere Alben.

 

Die meisten von ihnen kamen mit seinen Sundance-Mitmusikern Dan Crary und/oder John Hickman zu Stande. Hickman war auch Mitglied der Byron Berline Band, von der ab 1995 sieben Alben herauskamen. Berline und Hickman bildeten mit anderen Musikern zudem die Gruppe California, die mit "Traveler" (Sugar Hill, 1992) ein Album vorlegte.

 

Mit anderen Musikern bildete Berline um Mitte der 1970er Jahre die Stone Mountain Boys. Von dieser Gruppen kamen zwei Alben heraus. Seine letzte Aufnahme zu Lebzeiten war das 3-CD-Set "Early In The Morning" (Doublestop, 2020). Es enthielt je eine CD mit Bluegrass-, Old Time- und Swing-Stücken.

 

Neben anderen griffen The Byrds, Henry Mancini, Gram Parsons, Arlo Guthrie, Bert Jansch, Bill Wyman, The Band, Emmylou Harris, die Nitty Gritty Dirt Band, Olivia Newton-John, Gene Clark, Hoyt Axton, Elton John, The Doobie Brothers, Rodney Crowell und James Taylor auf seine Dienste zurück.   

 

Er hat bei discogs.com 350 Credits als Musiker. Byron Berline starb am 10. Juli 2021 in Guthrie, Oklahoma, im Alter von 77 Jahren.   03/26

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