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Chris Hillman

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 4 Min. Lesezeit

Amerikanischer Gitarrist, Banjo- und Mandolinenspieler, Bassist, Bandleader, Sänger und Komponist, geboren am 4. Dezember 1944 in Los Angeles und aufgewachsen in San Diego, California. Er ist in den Bereichen Folk und Country Rock sowie Bluegrass tätig.


 

Seine ersten Schritte als Berufsmusiker machte er Ende der 1950er Jahre mit The Scottsville Squirrel Barkers. Von dieser Band erschien "Blue Grass Favorites" (Crown, 1963), die in Supermärkten als Billig-LP verkauft wurde. Die Gruppe bestand zudem noch aus Kenny Wertz (banjo), Ed Douglas (b), Larry Murray (g) und Gary Carr (g).

 

Als nächstes spielte Hillman bei The Golden State Boys, die sich später Blue Diamond Boys und The Hillmen nannten. Als Hillman später mit den Byrds und den Flying Burrito Brothers bekannt wurde, erschienen Aufnahmen dieser Gruppe von 1963/64 unter dem Album- und Gruppentitel "The Hillmen" (Together, 1969).

 

Dazu hatte Hillman in jener Zeit bei den Aufnahmen von "Blue Grass And Folk Blues... 5 String Banjo! With 12 String Guitar! (And Dobro)" (GNP Crescendo, 1964), einem Album von Don Parmley und Billy Strange, mitgemacht. Über den Gitarristen und Produzenten Jim Dickinson machte Hillman 1964 Bekanntschaft mit Gene Clark, Roger McGuinn und Michael Clarke.

 

Er wurde Bassist deren Gruppe The Beefeaters. Diese veröffentlichte mit "Please Let Me Love You/Don't Be Long" (Elektra, 1964) eine eine erste 7"-Single und nannte sich ab Ende 1964 The Byrds. Er war bis 1968, dann wieder 1972/1973, von 1989 bis 1991 sowie 2000 Mitglied dieser Gruppe.

 

Während seiner Zeit entstanden die Byrds-Alben "Mr. Tambourine Man" (Columbia, 1965), "Turn! Turn! Turn!" (Columbia, 1965) , "5D" (Columbia, 1966), "Younger Than Yesterday" (Columbia, 1967), "The Notorious Byrd Brothers" (Columbia, 1968) und "Sweetheart Of Rodeo" (Columbia, 1968).

 

Danach war er von 1968 bis 1971 Mitglied von The Flying Burrito Brothers des ehemaligen Byrds-Mitglieds Gram Parsons. Auch dabei entstanden wichtige Alben wie "The Gilded Palace Of Sin" (A&M, 1969), "Burrito Deluxe" (A&M, 1970), "The Flying Burrito Brothers" (A&M, 1971) und "Last Of The Red Hot Burritos" (A&M, 1972).

 

Nach einer kurzen Byrds-Reunion wurde Chris Hillman mit anderen FBB-Musikern Mitglied von Manassas, einer Gruppe von Stephen Stills, welche die Alben "Manassas" (Atlantic, 1972) und "Down The Road" (Atlantic, 1973) herausgab.

 

Nachdem sich Stills wieder seiner Hauptgruppe Crosby, Stills, Nash & Young anschloss, versuchte "Asylum"-Labelchef David Geffen mit J.D. Souther, Richie Furay und Chris Hillman eine neue Allstar-Band im Stile von C, S, N & Y auf die Beine zu stellen. The Souther-Hillman-Furay Band veröffentlichte nur zwei Alben.

 

Nach verschiedenen Mitgliedschaften bei Bands fand Hillman Mitte der 1970er Jahre Gelegenheit, erstmals Aufnahmen unter eigenem Namen einzuspielen. Die erste hiess "Slippin' Away" (Asylum, 1976). Hillman war darauf in Begleitung von Steve Cropper (g), Donald "Duck" Dunn (e-b), Jim Fielder (e-b), Joe Lala (perc), Bernie Leadon (g, Herb Pedersen (vcl), Richard Marx (g, vcl), Jim Gordon (dm) und anderen zu hören.

 

Kurz darauf folgte mit "Clear Sailin'" (Asylum, 1977) eine zweite LP unter eigenem Namen, eingespielt mit zum Teil den selben Musikern. Die beiden Alben landeten auf hintern Plätzen der Billboard 200 und wurden später unter dem Titel "The Asylum Years" (Omnivore, 2018) auf einer CD vereint.

 

Anfang/Mitte der 1980er Jahre folgten mit "Morning Sky" (Sugar Hill, 1982) und "Desert Rose" (Sugar Hill, 1984) zwei weitere Alben dieser Art, die es nicht in die Charts schafften. Zwischen 1977 und 1981 hatte sich Hillman mit seinen ehemaligen Byrds-Mitstreitern Roger McGuinn (g, vcl) und Gene Clark (g, vcl) zur Gruppe McGuinn, Clark & Hillman zusammengetan.

 

1988 waren McGuinn und Hillman Gäste der Nitty Gritty Dirt Band. Die Zusammenarbeit ist auf einer Single sowie auf Volume II der "Will The Circle Be Unbroken"-Serie (MCA, 1989) dokumentiert. Die erwähnte Solo-LP "Desert Rose" von 1984 gab dem nächsten Projekt von Hillman, der Desert Rose Band den Namen.

 

Seine Zusammenarbeit mit Herb Pedersen, seinem Mitmusiker bei der Desert Rose Band, setzte Hillman später fort. "Bakersfield Bound" (Sugar Hill, 1996), "Way Out West" (Backporch, 2002) und später "At Edwards Barn" (Rounder, 2010) waren gemeinsame Aufnahmen von Hillman und Pedersen als Co-Leader.

 

Dazu gründeten die beiden Musiker ein Quartett mit den Gebrüdern Larry (g, mand, vcl) und Tony Rice (g, vcl), welches Rice, Rice, Hillman & Pederson hiess. Diese Gruppe veröffentichte mit "Out Of The Woodwork" (Rounder, 1997), "Rice, Rice, Hillman & Pedersen" (Rounder, 1999) und "Running Wild" (Rounder, 2001) drei Alben.

 

Mit "Like A Hurricane" (Sugar Hill, 1998) erschien zudem auch wieder einmal eine Aufnahme unter eigenem Namen. Dann vergingen wieder sieben Jahre, ehe Hillmann mit "The Other Side" (Cooking Vinyl, 2005) mit einem Album unter eigenem Namen aufwartete.

 

Sieben Jahre später legte Hillman mit "Bidin' My Time" (Rounder, 2017) wieder einmal ein eigenes Album vor, das erste seit 2005. Damit war er wieder einmal in den Billboard 200 präsent, wenn auch nur auf Platz 152.

 

Chris Hillman ist zudem auf Alben von David Hemmings, Dillard & Clark, Cherokee, Barry McGuire, Marc Ellington, Rick Roberts, Poco, Gene Clark, Terry Melcher, Rusty Wier, Dirk Hamilton, Richie Furay, Don Fogelberg, Stephen Stills, Steve Hill und anderen zu hören.  03/26 

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