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David Cross

  • musicmakermark
  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Englischer Violinist, Komponist und Bandleader, geboren am 23. April 1949 in Turnchapel bei Plymouth. Sein Vater war Kirchen- und Kino-Organist und spielte Piano in Tanzkapellen. David Cross begann im Alter von neun Jahren Violine zu lernen.


 

Er machte einen Abschluss im Fach Music and Drama, war Leiter des College Orchesters und gründete eine Folk-Rock Band. Um 1970 begann er in diversen Folk- und Rockformationen quer durch Grossbritannien und als Sessionmusiker zu arbeiten. 1972 stiess er zu King Crimson.

 

Er gehörte neben Leader Robert Fripp (g, mellotron), John Wetton (e-b, vcl) und Bill Bruford (dm) zum Kern von KC, als die Band mit weiteren Musikern die Alben "Lark Tongues In Aspic" (Island, 1973), "Starless And Bible Black" (Island, 1974), "Red" (Island, 1974) und die Liveaufnahme "USA" (Island, 1975) einspielte.

 

1974 kehrte Cross King Crimson den Rücken. Er wurde bis zur Auflösung dieser KC-Formation für kurze Zeit durch Eddie Jobson (vio) ersetzt, der ebenfalls auf "USA" zu hören ist. Cross ist auch auf mehreren KC-Livealben und -Compilationen, die später erschienen, zu hören.

 

Cross war kurze Zeit Mitglied der französischen Prog Rock-Formation Clearlight. Er war auf dessen Album "Forever Blowing Bubbles" (Virgin, 1975) zu hören. Von Mitte der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre verschwand er vorerst von der Szene und tauchte vorerst auf Aufnahmen von Shock Headed Peters und John Wetton wieder auf.

 

1987 gründete er Low Flying Aircraft mit Keith Tippett (p), Jim Juhn (g, e-b, synth) und Dan Maurer (dm, synth). Von dieser Jazz Rock/Fusion-Band erschien nur ein gleichnamiges Album (Red Hot, 1987), auf dem in einzelnen Tracks Ron Linton (ts, bcl), Eric Drew Feldman (synth) und/oder Paul Burwell (div perc) zu hören waren.

 

Ab 1987 gehörte er neben Leader Geoff Serle (dm, perc, dm-mach, sampl, key, tapes, elec) und Sheila Maloney (key) auch zum Stamm der Formation Radius. Diese Gruppe veröffentlichte, ergänzt durch andere Musikerinnen und Musiker, mehrere Aufnahmen.

 

Ab  1988 begann David Cross Aufnahmen unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Sein erstes Albm hiess "Memos From Purgatory" (Red Hot, 1989) und entstand mit Hilfe von Sheila Maloney (key), Pete McPhail (sax), Simon Murrell (e-b) und Dan Maurer (dm).

 

Auf dem zweiten Album "The Big Picture" (Red Hot, 1992) spielte Don Dillon (e-b) anstelle von Murrell. "Testing To Destruction" (Red Hot, 1994) enthält Konzertaufnahmen, die in Berlin mit Paul Clark (g) an Stelle von McPhail entstanden.

 

"Schizoid Dimension" (Purple Pyramid, 1997) war ein Tributalbum verschiedener Bands und Musiker für King Crimson. Darauf spielte Cross eine eigene Version von "Exiles", einem von Cross mitkomponierten KC-Stück, das auf der LP "Larks' Tongues In Aspic" (Island, 1973) erschienen war.

 

"Exiles" (Red Hot, 1997) hiess auch das nächste Album, auf dem  neben vielen anderen auch die ehemaligen KC-Mitmusiker Robert Fripp (g) und John Wetton (vcl) sowie Peter Hammill (vcl) von Van Der Graaf Generator mitmachten.

 

In der Folge erschienen von David Cross oder von der David Cross Band rund 20 weitere Alben. Auf einigen war er Co-Leader mit Naomi Maki, Andrew Keeling, Seán Quinn, Robert Fripp, David Jackson, Andrew Booker, Steve Hackett und Peter Banks. "Being Cross" (Noisy, 2017) hiess eine Compilation mit Stücken, die zwischen 1986 und 2016 veröffentlicht worden waren

 

Er ging mit der King Crimson-nahen Band Stick Men auf eine Südamerika-Tournee. Die Aufnahmen gewisser Konzerte erschienen einzeln oder zusammen im Rahmen der 5-CD-Box"Panamerica (Live In Latin America)" (Inter Art Committees, 2020).

 

Markus Reuter von den Stick Men holte ihn auch in seine Gruppe Oculus. Don Falcone engagierte ihn für sein Projekt Spirits Burning. Cross war auch als Komponist für Film- und Theatermusik tätig.

 

Er ist auf Aufnahmen von Paul Egan, West India Company, Geoff Serle, John Hackett, Nektar, Le Orme, United Dairies, Danielle Dax, The Darling Buds, Dossier, Jade Warrior, Severe Test, Psychomuzak und anderen zu hören. 

                                                                    01/26

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