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Don Henley

  • musicmakermark
  • vor 6 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Singer/Songwriter und Schlagzeuger, geboren am 22. Juli 1947 in Gilmer, Texas, aufgewachsen in Linden, Texas. Seine erste Band, mit der er Aufnahmen machte, hiess The Four Speeds, spielte Garage Rock. Das Quartett nahm mit "Variety/El Santa" (Crabbe, 1964) und "Why Did You Leave Me/Bedrock" (Harlyn, 1964) zwei 7"-Singles auf.



Mit einem weiteren zum Quintett aufgestockt, wurde daraus Felicity. Unter diesem Gruppennamen erschien mit "Hurtin'/I'll Try It" (Wilson, 1967) eine weitere Single, die mehr in Richtung Psychedelic Rock ging. Aus diesem Musikerkreis heraus bildete sich die Country-Rock-Gruppe Shiloh.


Dieser gehörten neben Henley Al Perkins (g, steel-g), Jerry Surratt (key), Richard Bowden (vcl, g) und Mike Bowden (e-b) an. Shiloh spielte mit "Jennifer/Tell Me To Get Out Of Your Life" (Amos, 1969) eine 7"-Single ein. 1970 starb Jerry Surratt. Für ihn kam Jim Norman (key, g) in die Gruppe.


Im selben Jahr ging die Band nach Los Angeles, um unter der Aufsicht von Kenny Rogers das Album "Shiloh" (Amos, 1970) einzuspielen. Teile davon entstanden mit dem Linden Philharmonic Orchestra. Aus dem Album wurden zwei Songs für eine Single ausgekoppelt.


In Los Angeles traf Don Henley, der in vielen Songs neben seiner Rolle als Drummer auch Leadsänger war, Glenn Frey (vcl, g, key, hca). Mit Bernie Leadon (vcl, g, banjo, steel-g, mand) von den Flying Burrito Brothers und Randy Meisner (e-b, g, vcl) wurden Henley und Frey Mitglieder der Backing Band von Linda Ronstadt, als diese auf Tournee ging, um ihr zweites Album "Silk Purse" (Capitol, 1970) vorzustellen.

 

Danach war das Quartett auch Teil der Backingband, mit der Ronstadt ihr drittes Album "Linda Ronstadt" (Capitol, 1972) aufnahm. Im Laufe der Zeit beschlossen Henley, Frey, Leadon und Meisner eine eigene Band auf die Beine zu stellen, diee den Namen Eagles bekam.

 

Die Eagles wurden mit über 150 Millionen verkauften Schallplatten eine der erfolgreichsten Rock-Gruppen der Musikgeschichte. Henley blieb bis zum ersten Split 1980 Mitglied und war auch bei der Reunion 1994 wieder mit dabei.

 

Don Henley war bei vielen Eagles-Hits Leadsänger, so bei "Hotel California", "Desperado", "Witchy Woman", "Best Of My Love", "One Of These Nights", "The Long Run", "Life in the Fast Lane" und "Wasted Time". Neben seiner Tätigkeit für die Eagles veröffentlichte Henley auch eine Reihe von Aufnahmen unter eigenem Namen.


Er war Duettpartner seiner damaligen Freundin Stevie Nicks im Titelsong ihrer 7"-Single "Leather And Lace" (Modern, 1980) zu hören. Sein erstes eigenes Album war "I Can't Stand Still" (Asylum, 1982). Für die Aufnahmen holte er Dutzende von Musikern ins Studio, darunter auch Steve Lukather (g), Steve Pocaro (synth), Jeff Pocaro (dm), Joe Walsh (g) und andere.


Das Album schnitt mit Platz 24 bei den Billboard 200 eher moderat ab. Die Singleauskoppelung "Dirty Laundry" aber verkaufte sich über eine Million Mal und erreichte Platz 3 bei den Billboard Hot 100. Auch das zweite eigene Album "Building The Perfect Beast" (Geffen, 1984) enthielt mit "The Boys Of Summer" einen US-Top-5-Hit, für den Henley einen Grammy erhielt.

 

 Das Album selber kletterte bis auf Platz 13 der Billboard 200. Wiederum hatte Henley für die Aufnahmen Dutzende von prominenten Musiker ins Studio geholt, darunter Tom Petty und seine Heartbreakers. Nach dem gleichen Strickmuster gestrickt war das dritte Album "The End Of The Innocence" (Geffen, 1989).

 

Mit über sechs Millionen verkauften Exemplaren und Platz 8 bei den Billboard 200 war es Henleys bisher erfolgreiches Album. In einem Song machte Guns N' Roses-Sänger Axl Rose mit. Dazu kamen in anderen Songs Bruce Hornsby, Sheryl Crown, Melissa Etheridge, Edie Brickell, Wayne Shorter und viele andere.

 

Danach geriet Henley in einen Rechtsstreit mit seinem Label "Geffen", das auf die Einhaltung des Vertrages bestand. Bei diesem jahrelangen Rechtsstreit wurde Henley immer mehr zu einem Anwalt von anderen Musikerinnen und Musikern, die ebenfalls von ihren Labels unter Druck gesetzt wurden.

 

Er wurde zum Vorsitzenden der Recording Artists' Coalition gewählt. Der Streit endete, als die Eagles bei ihrer Reunion für das Label das erfolgreiche Livealbum "Hell Freezes Over" (Geffen, 1994) einspielten. Bis Henley mit einem neuen eigenen Album aufwartete, vergingen elf Jahre.

 

"Inside Job" (Warner, 2000) erreichte Platz 7 bei den Bilboard 200. Weitere 15 Jahre dauerte es, bis er mit "Cass County" (Capitol, 2015) ein fünftes eigenes Album vorlegte. Dieses Mal war das Aufgebot der Stars im Studio besonders gross. Unter ihnen befanden sich Mick Jagger, Miranda Lambert, Merle Haggard und andere.

 

Das wirkte sich auch chartsmässig aus. Bei den Billboard 200 rangierte "Cass Country" auf Platz 3, bei den Country-Alben stand die CD ganz zuoberst. Von Don Henley erschienen – nach Beilegung des Rechtsstreites mit "Geffen" - auch zwei Compilations.

 

"Actual Miles (Henley's Greatest Hits)" (Geffen, 1995) enthielt einen neuen Song, während "The Very Best Of Don Henley" (Geffen, 2009), beide mit Material aus seinen drei ersten eigenen Alben bestand. Er war auch auf Aufnahmen von Joni Mitchell, Roger Waters, Aerosmith, Randy Newman, Johnny Cash, Jerry Lee Lewis, Reba McIntire, Brad Paisley, Linda Ronstadt und anderen zu hören.                                         03/26

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