Earl Sixteen
musicmakermark
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Jamaikanischer Reggae-Sänger, geboren am 9. Mai 1958, Kingston als Earl John Daley. Beeinflusst von Soul und jamaikanischen Musikern wie Dennis Brown begann er die musikalische Karriere mit Teilnahmen an lokalen Talentwettbewerben. Er wurde Leadsänger der Gruppe The Flaming Phonics.

Als er beschloss, die Schule abzubrechen und die Musik zu seinem Beruf zu machen, wurde er von seiner Mutter aus dem Haus gejagt. Die Flaming Phonics arbeiteten mit den Produzenten Duke Reid und Herman Chin Loy. Mit letzterem entstand die Single"Hey Baby" (Total Sounds, 1975).
Dann setzte Daley/Sixteen seine Karriere unter dem eigenen Namen fort. Es folgten weitere Singles als Earl Daley oder als Earl Sixteen unter Produzenten wie Karl Pitterson, Boris Gardener, Derrick Harriott und The Mighty Two alias Joe Gibbs und Errol Thompson.
1977 wurde er Mitglied der Gruppe The Boris Gardiner Happening. Dadurch lernte er Lee "Scratch" Perry kennen. Er machte Aufnahmen mit Perry und arbeitete ab Anfang der 1980er Jahre auch mit anderen Produzenten wie Linval Thompson, Augustus Pablo, Clement Dodd, Sugar Minott, Yabby You, Roy Cousins und Derrick Harriott.
Mikey Dread produzierte sein erstes Album "Reggae Sound" (Dread At The Controls, 1981). Unter dem Titel "Showcase" (Studio One, 1985) wurde älteres Material veröffentlichte. Er hielt sich eine Zeitlang in den USA auf und liess sich 1985 in England nieder, wo er mit den Produzenten Mad Professor und Stafford Douglas arbeitete.
Zurück in Jamaika stand er kurz unter den Fittichen von King Jammy. Earl Sixteen wurde 1995 einer von zwei Leadsängern der britischen Reggae/ Dub/Ragga/IDM-Band Dreadzone.
Mit "Steppin' Out"(WEA, 1997) konnte er erstmals ein eigenes Album auf einem Majorlabel herausbringen. Bis dato erschienen von Sixteen über 30 Alben und über 300 Singles. "Soldier Of Jah Army" (Patate, 2003) war eine Sammlung mit Songs aus den 1970er Jahren. Als Earl Daley veröffentlichte er fast ein Dutzend Singles. 09/26


