top of page
  • musicmakermark

Frank Wilson

Amerikanischer Soul-Singer/Songwriter und Produzent, geboren am 5. Dezember 1940 in Houston, Texas. Er wuchs teilweise in Los Angeles, California, auf. Als Eddie Wilson nahm er die Single "Just Call On Me/Toast To The Lady" (Tollie, 1964) auf, die auf einem Unterlabel von "Vee-Jay" erschien.



Als die Produzenten Hal Davis und Marc Gordon 1965 in Los Angeles eine Filiale des Detroit-Labels "Motown" eröffneten, wurde Wilson mit ins Boot genommen. Auf der ersten Single der Westcoast-Abteilung, "Stevie" von Patrice Holloway (V.I.P., 1965), war Wilson als Songschreiber mitbeteiligt.

 

Später holte ihn Gordy nach Detroit, wo Wilson Songs für "Motown"-Künstlerinnen und Künstler wie Stevie Wonder, Tina Turner, Martha Reeves & The Vandellas, The Isley Brothers, Brenda Holloway, Marvin Gaye, The Supremes, The Miracles, The Four Tops, The Temptations, Eddie Kendricks und andere schrieb oder produzierte.

 

Nach dem Abgang des Songschreiber-Trios Holland-Dozier-Holland wurde Wilson ein wichtiger Teil von "Motown". Zusammen mit Berry Gordy, Deke Richards, Henry Cosby und R. Dean Taylor bildete er das Produktionsteam The Clan. Mit "Do I Love You (Indeed I Do)/Sweeter As The Days Go By" (Soul, 1965) konnte Wilson auf einem "Motown"-Unterlabel selber eine eigene Single veröffentlichen.

 

Von den 250 Demoexemplaren stampfte Wilson die meisten wieder ein. Die zwei noch existierenden Exemplare waren 2009 nicht weniger als 25'000 Pfund wert und gehörten zu den teuersten Schallplatten. Der Titel wurde auch ein begehrter Northern Soul-Song.

 

Als Remarkables spielte er zusammen mit David Lee Cason, Henry Wilson und Vance Wilson die beiden Singles "I Can't Give Up (On Loving You)/You Wouldn't Have Anything" und "Is The Feeling Still There/Easily Mislead" (beide Audio Arts!, 1966) ein. Ohne Cason nannten sich die drei Wilson auch Wilson Brothers, ohne dass von diesem Trio eine Aufnahme erschien.   

 

Nachdem er 1976 "Motown" den Rücken kehrte, produzierte er erfolgreiche Alben für den Tower Of Power-Leadsänger Lenny Williams, die früheren Fifth Dimension-Mitglieder Marilyn McCoo und Billy Davis Jr sowie für Alton McClain & Destiny und New Birth. Er gründete mit "Traco Music" und "Specolite Music" auch zwei Musikverlage.

 

Er wurde Laienpriester, schreibt Bücher und produzierte Gospel-Musik. Frank Wilson starb am 27. Dezember 2012 71-jährig in Duarte, California.

     05/24

0 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comentarios


bottom of page