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George Freeman

  • musicmakermark
  • 31. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz- und Soul Jazz-Gitarrist, geboren am 10. April 1927 in Chicago, Illinois, als jüngerer Bruder des Tenorsaxophonisten Von Freeman (1923-2012) und des Schlagzeugers Buzz Freeman (1921-2006). Er ist der Onkel des Tenorsaxophonisten Chico Freeman.


 

Seine Eltern waren Amateurmusiker. Sein Vater machte als Polizist in den Jazzclubs der South Side viele Bekanntschaften mit Musiker. Louis Armstrong, Earl Hines, Fats Waller und andere waren oft Gäste im Haus der Freemans. Dies führte dazu, dass alle Freeman-Brüder Musiker wurden.

 

Als Teenager spielte er zuerst bei The Dukes of Swing von Eugene Wright. Danach leitete er eine eigene Band, die Mitte der 1940er Jahre zur führenden Bebop-Band in Chicago aufstieg und auch durchreisende Musiker wie Coleman Hawkins und Lester Young begleitete.

 

1947 ging er mit Johnny Griffin nach New York, wo die beiden Musiker Mitglieder des Orchesters von Joe Morris wurden. Freeman kam dabei zu seinen ersten Aufnahmesessions. 1950 kehrte er nach Chicago zurück und ging in den 1950er und 1960er Jahren als Begleiter von Sil Austin, Jackie Wilson, Wild Bill Davis, Richard "Groove" Holmes und Gene Ammons auf Tournee.

 

Er spielte bis Ammons Tod 1974 beim Saxophonisten und war an vielen Aufnahmen beteiligt. Ab Beginn der 1970er Jahre war Freeman zu ersten Aufnahmen unter seinem Namen gekommen. Eine erste  hiess "Introducing George Freeman Live With Charlie Earland Sitting In" (Giant Step, 1971).

 

Sie zeigte ihn mit Charles Earland (org) als Duopartner. "Birth Sign" (Delmark, 1972) hiess sein erstes eigenes Album. Begleitet wurde er von Kalaparusha Maurice McIntyre oder Von Freeman (ts), Lester Lashley (tb), Robert Pierce oder Sonny Burke (org) und Billy Mitchell (dm).

 

Sein zweites eigenes Album "Franticdiagnosis" (Bam-Boo, 1972) spielte er mit Hilfe von Von Freeman (ts), Dave Hubbard (fl), Caesar Frazier (org) Charles Earland (synth), Eddie Moore, Donald Rivers und Billy Connors (perc) sowie Gary Jenkins (dm) ein.

 

Freeman veröffentlichte unter seinem eigenen Namen bis vor seinem Tod sechs weitere Alben unter seinem Namen und dazu eines mit seinem The George Freeman-Mike Allemana Organ Quartet. Dazu kamen Aufnahmen als Co-Leader mit Jimmy McGriff, Lucky Thompson, Chico Freeman und anderen.

 

George Freeman starb am 1. April 2025 im Alter von 97 Jahren.  01/26

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