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Glenn Frey

  • musicmakermark
  • vor 5 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rock-Gitarrist und Sänger, Komponist und Schauspieler, geboren am 6. November 1948 in Detroit, Michigan. Im Alter von fünf Jahren begann er Klavier zu spielen, ehe er zur Gitarre wechselte. Mitte der 1960er Jahre war er in der Rockszene von Detroit aktiv.


 

Seine Band The Subterraneans bestand aus Doug Gunsch und Bill Barnes  (g), Jeff Hodge (e-b) und Doug Edwards bzw. später Lenny Mintz (dm). Nach dem High School-Abschluss wurde er 1966 Mitglied von The Four of Us, einer Gruppe nach dem Vorbild der Byrds.

 

1967 gründete er The Mushrooms, für die Bob Seger die beiden Songs der 7"-Single "Such A Lovely Child/Burned" (Hideout, 1967) schrieb. Danach folgte eine andere Band, die sich Heavy Metal Kids nannte. 19-Jährig holte ihn Seger als Gitarrist und Backgroundsänger für die Aufnahmen seiner Single "Ramblin' Gamblin' Man" (Capitol, 1968) ins Studio.

 

Mit Bob Seger blieb Frey auch später befreundet. Danach liess sich Frey in Los Angeles, California, nieder, wohin seine Freundin, die Sängerin Joan Sliwin, gezogen war. Über deren Schwester lernte er J. D. Souther kennen, mit dem er das Duo Longbranch Pennywhistle gründete, das eine gleichnamige LP (Amos, 1970) veröffentlichte.

 

Frey und Souther lebten zu jener Zeit zusammen mit Jackson Browne im selben Haus. Als Linda Ronstadt zu jener Zeit eine Gruppe für einen Auftritt zusammenstellte, verpflichtete sie auf Rat von J.D. Souther Glenn Frey (g, vcl), Bernie Leadon (g, mand, banjo) von den Flying Burrito Brothers, Randy Meisner (e-b) und Don Henley (dm).

 

Frey und Henley begleiteten dann Ronstadt auch auf ihrer Sommertournee 1971, als sie ihr zweites Album "Silk Purse" (Capitol, 1970) vorstellte. Danach waren Frey, Leadon, Meisner und Henley auch Teil jener Studiomusiker, mit denen die Sängerin ihr drittes Album "Linda Ronstadt" (Capitol, 1972) einspielte.

 

1971 hatten die vier Musiker mit den Eagles eine eigene Band gegründet, die mit über 150 Millionen verkauften Schallplatten eine der erfolgreichsten Rock-Gruppen der Musikgeschichte ist. Frey war bis zu seinem Tod ständiges Mitglied der Eagles.


Nach dem ersten Split der Eagles begann Frey eine Solokarriere. Ein erstes Album hiess "No Fun Aloud" (Asylum, 1982). Damit kam er auf Platz 32 der Billboard 200-Liste. "The One You Love" war auf Platz 15 der Billboard Hot 100 die beste Singleauskoppelung.


Das zweite Album "The Allnighter" (MCA, 1984) schnitt mit Platz 22 besser ab. "Smuggler's Blues", die erfolgreichste der drei Singleauskoppelungen, schaffte es bei den Billboard Hot 100 auf Platz 12. Mit dem von Harold Faltermeyer und Keith Forsey geschriebenen Song "The Heat Is On" (MCA, 1984), dem Hauptsong des Soundtracks zum Film "Beverly Hills Cop" von Eddie Murphy, hatte Frey einen Riesenhit.


Die Single stand hinter REO Speedwagon auf Platz 2 bei den Billboard Hot 100. Diesen Erfolg konnte Frey noch im selben Jahr mit der Single "You Belong To The City" (MCA, 1985) wiederholen. Sie stammte vom Soundtrack zu einer TV-Serie und enthielt als B-Seite den erwähnten Song "Smuggler's Blues", der ebenfalls für die Serie verwendet wurde. 

 

Frey war vorgesehen, mit "Shakedown" auch den Titelsong zum Film "Beverly Hills Cop II" zu singen, doch eine Krankheit verhinderte dies. So wurde sein alter Kumpel Bob Seger als Sänger geholt. Die Single (MCA, 1987) wurde ein Nummer-1-Hit bei den Billboard Hot 100.

 

Frey steuerte aber den Song "Flip City" (MCA, 1989) zum Soundtrack von "Ghostbusters II" bei sowie "Part of Me, Part of You" (MCA, 1991) zum Soundtrack des Films "Thelma & Louise" bei. "Soul Searchin'" (MCA, 1988) auf Platz 36  der Billboard 200 und "Strange Weather" (MCA, 1992) waren die nächsten Soloalben.

 

Danach folgte mit "Glenn Frey Live" (MCA, 1993) ein Livemitschnitt, auf dem er auch in Eagles-Songs zu hören sind. "Solo Collection" (MCA, 1995) war eine erste Compilation, gefolgt später von rund einem halben Dutzend weiteren.

 

Ende der 1990er Jahre hatte Frey mit "Mission Records" ein eigenes Label gegründet, auf dem aber nie eigene Aufnahmen erschienen. "Afterhours" (Universal, 2012) war sein letztes eigenes Album. Mit dieser Sammlung von Pop-Standards aus den 1940er bis 1960er Jahren erreichte Frey Platz 116 bei den Billboard 200.

 

Ab 2000 litt Frey an rheumatoider Arthritis. Dies führte zu anderen gesundheitlichen Problemen, an denen Glenn Frey am  18. Januar 2016, 67-jährig in New York City verstarb. Glenn Frey ist auch auf Aufnahmen von Randy Newman, B.B. King, Lou Ann Barton, Bob Seger, Jimmy Buffett, Warren Zevon, Don Henley, Frank Ocean und anderen zu hören.      03/26

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