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Jacob Miller

musicmakermark
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Jamaikanischer Reggae-Sänger, geboren am 4. Mai 1952 in Mandeville. Ab achtjährig wuchs er in Kingston auf, wo er sich schon früh im Umfeld der Aufnahmestudios umhertrieb, vor allem im "Studio One" von Produzent Clement "Coxsone" Dodd.


 

13-jährig konnte er dort für Dodd drei Songs aufnehmen. Darunter befand sich "Love is a Message" (Coxsone, 1965). Dieser Song wurde vor allem vom Rockers Sound System der Gebrüder Horace und Garth Swaby oftmals gespielt.

 

Horace Swaby wurde später als Augustus Pablo bekannt. Eine neue Version von "Love is a Message" kam später unter dem Titel "Keep on Knocking" (Rockers, 1974) beim Label der Swabys heraus. Dort erschienen in der Zeit danach weitere Singles von Miller.

 

Die Rückseite bestand jeweils aus einer Dub-Version von King Tubby. 1974 wurde Jacob Miller Leadsänger von Inner Circle, wo er bis zu seinem Tod blieb. Gleichzeitig gab er weitere Aufnahmen unter seinem Namen heraus.

 

Er arbeitete mit Produzenten wie Joe Gibbs. Dieser nahm mit ihm den Titel "I'm a Natty" (Joe Gibbs, 1975) auf. Es handelte sich um eine Coverversion des Songs "Soul Rebel" von The Wailers. Für die neue Version wurden Teile des Originals gesampelt. Darüber sang Miller seinen Text.

 

Sein erstes Album hiess "Tenement Yard" (E-E SAW, 1975). Dub-Versionen von einem Teil der Songs aus der Hand von King Tubby sowie solche von Singles von Inner Circle wurden unter dem Titel "E-E Saw Dub" (E-E SAW, 1975) veröffentlicht.

 

Bei seinen Aufnahmen unter seinem eigenen Namen wurde er meist von Inner Circle-Musikern begleitet. Zur bekanntesten Nummer von Miller wurde die Dub-Version von "Baby I Love You So", die "King Tubby's Meet Rockers Up-Town" (Pablo, 1975) hiess und auf der Rückseite der Original-Single veröffentlicht wurde.

 

Von Jacob Miller erschienen über seinen Tod hinaus viele weitere Singles sowie sechs weitere Alben. Miller starb am 23. März 1980 im Alter von 27 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Kingston.

 

Kurz vor seinem Tod hatte er das Album "Mixed Up Moods" (Top Ranking International, 1980) fertiggestellt. Von Miller kamen vor allem nach seinem Tod mehrere Compilations auf den Markt, darunter auch viele, die ihn mit Inner Circle zeigten.                              10/26

 

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