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Ziggy Marley

musicmakermark
vor 41 Minuten
2 Min. Lesezeit

Jamaikanischer Reggae-Musiker, Produzent und Philantrop, geboren am 17. Oktober 1968 in Kingston als David Nesta Marley bzw, als Sohn des Reggae-Sängers und -Musikers Bob Marley und der Reggae-Sängerin Rita Marley. Er wuchs im Armenviertel Trenchtown auf.


 

Er war Mitglied einer Vokalgruppe, die sich The Seven Do Bees nannte. Dort nannte er sich Freddie Dic. Später wurde er Ziggy genannt, weil er Fan von David Bowie war. Ende der 1970er Jahre machte er bei Sessions der Wailers, der Band seines Vaters mit Peter Tosh und Bunny Wailer, mit.

 

Dazu trat er dann und wann bei Auftritten seines inzwischen bekannt gewordenen Vaters auf. 1979 gründete der elfjährige Ziggy mit seinen Geschwister Sharon, Cedella und Stephen Marley die Band Ziggy Marley & The Melody Makers, von der zehn Studio- und ein Livealbum herauskamen. Die Band löste sich 2002 auf.

 

Ziggy Marley setzte seine Karriere unter seinem eigenen Namen fort. Sein erstes Album hiess "Dragonfly" (Tuff Gong, 2003). Damit kam er auf Platz 138 der Billboard 200 und auf Platz 84 der US-Hip Hop/R&B-Charts. Das zweite Album "Love Is My Religion" (Tuff Gong, 2006) schaffte es nicht in die beiden wichtigeren US-Charts.

 

Zwei Jahre später erschien mit " Love Is My Religion Live" (Tuff Gong, 2008) eine Live-Version. Das nächste Studiowerk "Family Time" (Tuff Gong, 2009) erreichte Platz 149 der Billboard 200 und war das erste von fünf aufeinanderfolgenden Platz-1-Alben in den US-Reggae-Charts.

 

"Ziggy Live from SoHo" (Tuff Gong, 2009) war im selben Jahr wie "Family Time" ein zweites Livealbum. "Wild and Free" (Tuff Gong, 2011) und "Fly Rasta" (Tuff Gong, 2014) landeten in der zweiten Hälfte der Billboard 200, "Ziggy Marley" (Tuff Gong, 2016) knapp in der ersten Hälfte.

 

"Rebellion Rises" (Tuff Gong, 2018) schaffte es noch knapp unter die 200 besten US-Alben, während "More Family Time" (Tuff Gong, 2020) und "Brightside" (Tuff Gong, 2026) dort nicht auftauchten. Dazwischen waren weitere Livealben, mehrere Singles und einige Compilations erschienen.

                                                      10/26

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