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Jimmy Cliff

musicmakermark
vor 17 Stunden
2 Min. Lesezeit

Jamaikanischer Reggae-Sänger, Musiker und Schauspieler, geboren am 30. Juli 1944 in der Saint James Parish, als James Chambers. Seine Karriere begann noch in der Ska-Ära. Eine seiner ersten Singles war "Hurricane Hattie/Dearest Beverley" (Beverley's, 1961), die ein lokaler Hit war.


 

Das Lied wurde von Leslie Kong produziert, mit dem Cliff bis zu dessen Tod 1971 zusammenarbeitete. Anfang der 1960er Jahre wurde er vom englischen Label "Island Records" unter Vertrag genommen, wo 1962 auch die erwähnte Single erschien. Cliff zog danach nach Grossbritannien, wo er auch für andere Labels eine Reihe von weiteren Singles und Alben einspielten konnte.

 

Seine ersten Alben hiessen "Hard Road To Travel" (Island, 1967), "Jimmy Cliff In Brazil" (Philips, 1968) und "Jimmy Cliff" (Island, 1969). Auf letzteren Album fanden sich mit "Wonderful World, Beautiful People"ein britischer Top-10-Hit. In den Billboard Hot 100 war es ein Top-25-Hit.

 

Weitere Alben hiessen "Can't Get Enough Of It" (Veep, 1969), "Goodbye Yesterday" (Island, 1971), ""Another Cycle" (Island, 1971) und "Wild World" (Island, 1971). Der Titelsong von "Wild World" war Cliffs zweiter Top-10-Hit in den britischen Charts. Das Lied stammte von Cat Stevens, der damit 1970 Platz 11 in den Billboard Hot 100 erreicht hatte.

 

Sein bekanntestes und erfolgreichstes Album war "The Harder They Come" (Island, 1972) mit dem Soundtrack zu einem Film über ihn. Das Titelstück war neu, die drei anderen Cliff-Songs auf dem Album stammten von früheren Veröffentlichungen.

 

Weitere Songs des Soundtracks stammten von The Melodians, Scotty, The Maytals, The Slickers und Desmond Dekker. Es war auf Platz 140 das erste von vier Cliff-Alben in den Billboard 200. Die beiden daraus ausgekoppelten Cliff-Singles verfehlten die Charts.

 

Nach einer Reihe von Alben, reiste er nach Afrika und erforschte seinen neugefundenen muslimischen Glauben. Ein weiteres wichtiges Album war "The Power And The Glory" (Columbia, 1983), eine gemeinsame Produktiion mit der Funk-Gruppe Kool & the Gang.

 

Zwei Singles aus dem Album schafften es in Grossbritannien knapp in die Top-100 der Charts. Mit dem drauffolgenden Album "Cliff Hanger" (Columbia, 1985) gewann Jimmy Cliff einen Grammy. Zu den Aufnahmen zog er erneut Musiker von Kool & The Gang bei.

 

Mit dem Johnny Nash-Song "I Can See Clearly Now" vom Soundtrack zum Film "Cool Runnings" (Columbia, 1993) hatte Cliff wieder einmal einen Singlehit. In Grossbritannien schaffte er damit den Einzug in die Top-25, in den Billboard Hot 100 gar in die Top-20.

 

Mit seinem Comeback-Album "Rebirth" (diverse Labels, 2013) feierte er seinen grössten Erfolg in Sachen Album. Mit den Plätzen 83 (UK) und 76 (USA) war es das chartsmässig erfolgreichste Album von Cliff. Dazu stand er mit dem Album auch ganz zuoberst in den US-Reggae-Charts.

 

Von Jimmy Cliff erschienen im Laufe der Jahre über 30 Alben und fast 300 Singles. Dazu kamen fast 100 offizielle oder inoffizielle Compilations und Wiederveröffentlichungs-Pakete. "Better Days Are Coming (The A&M Years 1969-1971)" (Hip-O Select, 2005) vereinte auf vier CDs entgegen dem Titel Aufnahmen für "Island Records".

 

Darin fanden sich die beiden Alben "Wonderful World, Beautiful People" und "Another Cycle" sowie zwei weitere CDs mit Tracks, die aus diversen Songs zusammengestellt worden waren. Im Rahmen der Serie "Original Album Classics" (Columbia und Legacy, 2011) wurden drei Alben aus der "Columbia"-Zeit gemeinsam wiederveröffentlicht.

 

"The Ska Singles 1961-1962" (Ska Gold, 2015) enthielt seine ersten Aufnahmen überhaupt. Jimmy Cliff starb am 24. November 2025 im Alter von 81 Jahren in Kingston.                                              09/26

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