top of page

Kate Taylor

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Sängerin und teilweise auch Songwriterin, geboren am 15. August 1949 in Boston, Massachusetts, als Schwester der Singer/ Songwriter James Taylor und Livingstone Taylor sowie des Blues- und Southern Rock-Sängers Alex Taylor. Sie wuchs mit ihren Brüdern in Chapel Hill, North Carolina, auf.


 

Kate Taylor gründete im Alter von 15 Jahren ihre erste Band und wurde 19-jährig von "Atlantic" unter Vertrag genommen. Mit unter anderem Eagles-Mitglied Bernie Leadon (g), Carol King (p, vcl), Linda Ronstadt (vcl), ihrem Bruder James Taylor (g) und den Memphis Horns nahm sie ihr Debutalbum "Sister Kate" (Cotillion, 1971) auf.

 

Die LP erschien auf einem Unterlabel von "Atlantic". Darauf fanden sich durchwegs Fremdkompositionen, solche von James Taylor, Elton John und Bernie Taupin, Mike d'Abo und anderen.  Mit Platz 88 in den Billboard 200 war das chartsmässige Resultat angesichts der Erfolge ihres Bruders in jener Zeit eher enttäuschend.

 

Danach vergingen sieben Jahre, ehe sie ihr zweites Album "Kate Taylor" (Columbia, 1978) herausbringen konnte. Für die Aufnahmen fanden sich unter anderem Prominente wie David Sanborn (as), Randy Brecker (tp, ts), Carly Simon (vcl), James Taylor (g, vcl), Alex Taylor (vcl), Ron Carter (b) und Steve Gadd (dm) im Studio ein.    

 

Vorab wurde daraus die 7"-Single "It's in His Kiss (The Shoop Shoop Song)" (Columbia, 1977) ausgekoppelt, mit der Taylor Platz 49 der Billboard Hot 100 belegte. Dieser Song wurde auch von The Searchers, Merry Clayton, Betty Everett, Ramona King, Linda Lewis, Linda Ronstadt, Cher, Sandy Shaw und andere gecovert.

 

Nach dem erfolglosen Album "It's In There - And It's Got To Come Out!" (Columbia, 1979) verschwand Kate Taylor für 20 Jahre in der Versenkung. Mit "Beautiful Road" (Front Door, 2003) versuchte sie ein Comeback. Die meisten Stücke stammten von ihrem Ehemann und Manager Charlie Witham.

 

Dazu steuerte auch James Taylor einen Song bei. Levon Helm (mand) von The Band, Chuck Leavell (org, p) sowie Mavis Staples und James Taylor (vcl) waren die prominentesten Musiker im Studio. Zwei Jahre später folgte " Live at the Cutting Room" (Front Door, 2005).

 

In Eigenregie gab sie "Fair Time!" (2009) heraus. Auf diesem vorläuig letzten Album war sie erstmals selber als Songwriterin aktiv, nachdem sie auf ihren vorangegangenen Alben stets Songs anderer Songwriter interpretiert hatte. "Why Wait!" (Red House, 2021) war 12 Jahre später das nächste Album.

                                                          06/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page