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James Taylor

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Amerikanischer Singer/Songwriter und Gitarrist, geboren am  12. März 1948 in Boston, Massachusetts. Er wuchs ab 1951 behütet in einem liberalen Elternhaus in Chapel Hill, North Carolina, auf, litt gleichwohl an Neurosen und Depressionen, die 1965 in einem Suizidversuch mündeten.


 

Seine drei Geschwister Alex Taylor, Kate Taylor und Livingston Taylor sind ebenfalls Singer/Songwriter. Seine aus der Ehe mit der ebenfalls erfolgreichen Singer/Songwriterin Carly Simon stammenden Kinder Sally Taylor und Ben Taylor sind ebenfalls in diesem Bereich tätig.

 

In New York gründete Taylor (vcl, g) um 1967 mit Danny Kortchmar (g), Al Gorgoni  (hapischord), Jerry Burnham oder Zach Wiesner (e-b) sowie Joel O'Brien (dm) die Pop-Band Flying Machine. Von dieser Band erschien vorerst nur die 7"-Single "Night Owl/Brighten Your Night With My Day" (Rainy Day, 1967).

 

Erst als Taylor bekannt wurde, kam unter dem Titel "1967" (Euphoria, 1971) auf einer LP weiteres Material heraus. Er war während dieser Zeit stark drogenabhängig und ging 1968 nach Grossbritannien.

 

Dort bekam er mit Unterstützung des Plattenproduzenten Peter Asher einen Vertrag bei "Apple Records", der Plattenfirma der Beatles. Sein erstes eigenes Album hiess "James Taylor" (Apple, 1968). Dieses erschien in den Billboard 200 auf Platz 62.

 

Paul McCartney (e-b) und George Harrison (vcl) von den Beatles machten in einem Song als Sidemen mit. Von den drei Singles, die ausgekoppelt wurden, schaffte es eine in die Nähe der Billboard Hot 100. Nach seiner Rückkehr in die USA brach er sich bei einem Motorradunfall beide Hände.

 

Nach einer Entziehungskur nahm er unter anderem mit Hilfe von Danny Kortchmar (g), Eagles-Mitglied Randy Meisner (e-b), Carol King (p, vcl) und anderen sein zweites Album "Sweet Baby James" (Warner, 1970 auf. Es verkaufte sich allein in den USA drei Millionen Mal und landete auf Platz 3 der Billboard 200 und auf Platz 6 in Grossbritannien.

 

Mit der Singleauskoppelung "Fire and Rain" erreichte Taylor ebenfalls Platz 3 in den USA, das heisst in den Billboard Hot 100. Auch sein nächstes Album "Mud Slide Slim And The Blue Horizon" (Warner, 1971) ging in den USA zwei Millionen Mal über den Landentisch. Platz 3 in den Billboard 200 und Platz 4 in den UK-Albumcharts waren die Ausbeute.

 

Die Singleauskoppelung "You've Got a Friend", ein Song von Carol King, war seine erste und einzige Nummer-1-Single in den Billboard Hot 100. "One Man Dog" (Warner, 1972) war danach ein Top-5-Album in den USA, während "Walking Man" (Warner, 1974) unter die besten 15 und "Gorilla" (Warner, 1975) unter die besten 10 der Billboard 200 kamen.

 

Von letzterem Album stammte die Top-5-Single  "How Sweet It Is (To Be Loved by You)". Das nächste Album "In the Pocket" (Warner 1976) landete auf Platz 16 der Billboard 200. Taylors am meisten verkauftes Album war die Compilation "Greatest Hits" (Warner, 1976), die in den USA elf Millionen Mal verkauft wurde, dazu eine weitere Million Mal in Grossbritannien.

 

"JT" (Columbia 1977) war das erste Album für "Columbia". Es landete auf Platz  4 der Billboard 200. Dazu enthielt  diese LP, die sich in den USA eine Million Mal verkaufte, mit "Handy Man" Taylors letzte Top-5-Single in den USA. Auch nächsten Alben "Flat" (Columbia, 1979) und "Dad Loves His Work" (Columbia, 1981) verkauften sich je eine Million Mal und standen beide auf Platz 10 der Billboard 200.  

 

"That's Why I'm Here" (Columbia, 1985), "Never Die Young" (Columbia, 1988), "New Moon Shine" (Colmbia, 1991), "Hourglass" (Columbia, 1997) und "October Road" (Sony, 2002) erreichten je Verkaufszahlen von einer Million Exemplaren in den USA. Einige dieser Alben drangen in die Top-10 der Billboard 200 vor.

 

"Covers" (Hear, 2008) mit Coverversionen von Liedern, die JT dann und wann bei Konzerten vortrug, war das nächste Album mit der CD-EP "Other Covers" (Hear, 2009) als Fortsetzung. Für das Album schaute Platz 4 in den Billboard 200 heraus. Mit seinem 17. Studioalbum "Before This World" (Concord, 2015) feierte JT ein eindrückliches Comeback.

 

47 Jahre nach "James Taylor" war es für den Singer/Songwriter das zweite Nummer-1-Album in seiner Karriere in den USA. Fünf Jahre später legte er mit "American Standard (Fantasy, 2020) ein weiteres Album vor. Auch dieses war mit Platz 4 in den Billboard 200 ein Erfolg.

 

Von James Taylor waren im Laufe der Jahre auch die Livealben "Live" (Columbia, 1993), "Best Live" (Sony, 1994) und "One Man Band" (Hear, 2007) auf den Markt gekommen. "Live" verkauft sich in den USA zwei Millionen Mal.

 

Eine gemeinsame Liveaufnahme mit Joni Mitchell und Phil Ochs hiess "Amchitka" (Greenpeace, 2009) und zeigt die drei Singer/Songwriter bei einem Benefiz-Konzert 1970 in Vancouver. Das Top-5-Album "Live At The Troubadour" (Concord, 2010) stammte von einem Konzert 2007 in West Hollywood mit Carol King.

 

"A Christmas Album" (Hallmark, 2004) verkaufte sich eine Million Mal und stelle wie "James Taylor at Christmas" (Columbia, 2006) ein Album mit Weihnachtsliedern dar. Von JT erschienen im Laufe der Jahre eine ganze Reihe von weiteren Compilations, davon sieben offizielle.

 

Er spielte 20 Studio- und vier Livealben ein. Dazu kamen über 40 Singles. Sechs davon standen auf Platz 1 der Billboard Hot 100. James Taylor verkaufte im Laufe seiner Karriere über 100 Millionen Schallplatten. Er gewann sechs Grammy Awards und wurde 2000 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.                                06/26

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