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Knut Remond

  • musicmakermark
  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Schweizer Komponist und Experimental-Musiker, geboren am 4. Juli 1956 in Basel. Er schloss Studien in klassischem Schlagzeug und Komposition ab. Ab Ende der 1970er Jahre spielte er als Perkussionist und Schlagzeuger in mehreren experimentellen Gruppen.


 

Erste Aufnahmen machte er für den Komponisten Hans-Karsten Raecke, als dieser teilweise mit weiteren Musikern die Kassette "Musik für Selbstbau-Instrumente" (1981) realisierte. Mit hiess eine Gruppe mit Alex Buess (as, bcl),  Alfred Zimmerlin (cello) und Felix Bopp (p), von der "Knoten" (Hat Hut, 1981) erschien.

 

Ein Duo mit Ernst Thoma (elect, synth) zwischen freier Improvisation, experimentellen Klängen und Techno-ähnlichen Klängen hiess TV-Totem. Von diesem kam als erstes eine gleichnamige Kassette (V. Tapes und Krimi Tapes, 1982) heraus. Diese Aufnahmen wurden später unter dem Titel "TV Totem 3" (Orbeatize, 2017) auf einer LP wiederveröffentlicht.

 

Keinen Titel hatte eine ebenfalls 1982 veröffentlichte Kassette. Aufnahmen von 1983 wurden erst später auf der LP "TV Totem 4" (Orbeatize, 2017) zugänglich gemacht. Ein Track stammte von 2013.

 

Unter dem Titel "TV Totem 1+2" (Orbeatize, 2018) wurden Livetracks von 1981 und 1982 zu einer LP vereint. Mit Wolfgang Fuchs (sops, cl, bcl), Andreas Boje (tp, tb), Franz De Byl (g) und Hans Schneider (b) bildete er die Gruppe Berliner Austausch Dienst, von der einzig die LP "-Echo-" (Uhlklang, 1983) herauskam.

 

1983 war er mit Ernst Thoma (synth) und Magda Vogel (vcl) einer der Gründer Experimental Pop-Band UnknownmiX. Er stieg dort Mitte/Ende der 1980er Jahre aus und wurde durch Mani Neumeier von Guru Guru ersetzt. 1983 war er auch Mitglied der Gruppe 16-17, die Free Jazz, Punk und Industrial vermischte.

 

Die einseitig mit einem 23:47-minütigen Track bespielte Kassette "Quer Spayen Schlaeger (Live)" (V. Tapes, 1988), die Kassette "Dance Mix" (V. Tapes, 1989) und die 12"-EP "Brand New Beats Vol. 1" (Vision, 1991) enthielten unbegleitete Soloaufnahmen.

 

Nach längeren Aufenthalten in Montreal und Paris lebte Knut Remond von 1992 bis 2003 im Walliser Binntal. Dort entstanden mehrere Werke für Tanzensembles, für ungewöhnlich besetzte Instrumentalgruppen oder für Filme.

 

Für die CD "Cowmeditation - Cosmics Vol.2" (V-Records, 1996) holte er als Mitmusiker Markus Eichenberger (bcl), Esther Pitschen (div fl), Muriel Schweizer (viola), Birgit Müller (vio), Alfred Zimmerlin (cello) und Ute Grewel (b) dazu.

 

Mit Jenny Holzer (lyrics) und Kornelia Bruggmann (soprano) als Co-Leaderinnen kam "Deep Structures Cosmics Vol. 3" (V-Records, 2001) zu Stande. Seit 2006 lebt und arbeitet Knut Remond in Berlin, wo weitere Projekte und Werke entstanden. Er war zudem bei Aufnahmen der Gruppen Voice Crack und Minus Delta T mit dabei.              08/26

 

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