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Kostas Theodorou

musicmakermark
vor 25 Minuten
2 Min. Lesezeit

Mazedonischer Komponist, Bassist, Gitarrist, Multiinstrumentalist und Bandleader, geboren 1965 in Deutschland als Sohn von Immigranten. 1966 kehrte seine Familie in ihre nordgriechische Heimatregion Edessa zurück. Im Alter von 15 Jahren erlernte er autodidaktisch Gitarre.


 

Drei Jahre später zog er nach Thessaloniki und spielte dort in diversen Folk- und Jazzgruppen. Theodorou, der sich auch Dine Doneff nennt, reiste anschliessend mehrere Jahre lang durch Mittel- und Westeuropa.

 

Dabei sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Musikstilen und auf unterschiedlichen Instrumenten. Die Musik von Kostas Theodorou hat ihre Wurzeln in der balkanisch-osteuropäischen Volksmusiktradition.

 

1992 kehrte er nach Griechenland zurück, wo er seine eigene Band zusammenstellte. Es begann eine feste Zusammenarbeit als Musiker und Arrangeur mit griechischen Komponisten, die zur Veröffentlichung einer Reihe von Alben führten. Das erste war "Nostos" (Lyra, 1999).

 

Die Fortsetzung davon war "Rousilvo" (Zen Eínai, 2010). Dabei handelte es sich um eine zeitgenössische Balkan-Folk-Opera. Die Aufnahmen entstanden live mit einem Septett unter Zumischung von sieben Frauenstimmen sowie dokumentarischen Tonaufnahmen aus dem Ort Rousilvo. Das Album ist ein Tribut an dieses inzwischen verlassene Dorf nahe der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. 

 

Zwischen diesen Aufnahmen war das mit dem bulgarische Kaval-Spieler Theodosii Spassov eingespielte Album "Echotopia" (FM, 2004) erschienen. "Waterway" (FMR, 2017) hiess eine Free Improv-Aufnahme von Dine Doneff (b, waterphone) mit Udo Schindler (cl, sax, co, euph) und Johannes Öllinger (g, toys).

 

"In/Out" (neRED, 2019) war eine Soloaufnahme von Doneff (g, p, b, e-b, tape, dm, waterphone, bendir, bells, fl, spinet, key, hca, field recordings). In einem Stück liess er sich von Irina Gotcheva (alto), Elitsa Dankova (mezzo soprano) sowie Elena Ginina und Lada Kandarjieva (soprano) begleiten.

 

"June" (KTMP, 2023) war eine Duoaufnahme mit Klaus Treuheit (p). Beim eigenen "neRED"-Label erschienen mit "Lost Anthropology" (2023), "Suite Yedi" (2024), "Doudoule" (2025) und "Roden Voden" (2026) Aufnahmen, die Richtung Jazz/freie Improvisation gingen und mit kleinen Gruppen zwischen Duo und Quartett eingespielt worden waren.

 

Theodorou/Doneff ist auch Mitglied des Ensembles Primavera En Salonico, das mehrere Alben einspielte. So entstanden beispielsweise zusammen mit der Sängerin Savina Yannatou die Aufnahmen "Terra Nostra" (Lyra, 2001/ECM, 2003), "Sumiglia" (ECM und Lyra, 2005), "Songs Of An Other" (ECM, 2008), "Songs Of Thessaloniki" (ECM, 2015) und "Watersong" (ECM, 2025).                                        09/26

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