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Paul Collins' Beat

  • musicmakermark
  • 5. Okt.
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Rock und Power Pop-Band, gegründet 1979 in Los Angeles, California, von Paul Collins (g, vcl), der zuvor als Drummer beim Power Pop-Trio The Nerves mitgemacht hatte. Seine Mitmusiker bei The Beat, wie sich die Band zuerst nannte, waren vorerst Larry Whitman (g, vcl), Steve Huff (e-b, vcl) und Michael Ruiz (dm, perc).


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Huff und Ruiz hatten davor mit Collins und anderen Musikern die Nerves-Nachfolgeband The Breakaways gebildet, von der erst im Nachhinein mit "Walking Out On Love (The Lost Sessions)" (Alive, 2009) Aufnahmen erschienen. Das Quartett Collins, Whiteman, Huff und Ruiz gab ein gleichnamiges Album (Columbia, 1979) heraus.

 

Konzertaufnahmen, mitgeschnitten bei zwei Auftritten im Dezember 1979, wurden nachgträglich auf der Kassette "Live 1979" (Burger, 2011) zugänglich gemacht. Einer der beiden Konzertmitschnitte wurde später auch auf der einseitig bespielten LP "1979" (Lady Kinky Karrot, 2012) zugänglich gemacht. 

 

Das zweite Album "The Kids Are The Same" (Columbia, 1982) liess dann drei Jahre auf sich warten. Dennis Conway war inzwischen als neuer Drummer zur Band gestossen. Die Gruppe nannte sich in Europa Paul Collins' Beat, um Verwechselungen mit der englischen Ska-Band The Beat zu vermeiden.

 

Diese wiederum musste sich in den USA The English Beat nennen, nachdem "Columbia" mit juristischen Schritten gedroht hatte. Das Album floppte allerdings, so dass "Columbia" kein Interesse mehr an einer dritten LP hatte.  Dann liess sich die Band in New York City nieder.

 

Dort spielte sie erneut als The Beat in der Besetzung Paul Collins (g, vcl), Jimmy Ripp (g) von Television, Steve Huff (e-b, vcl) und  Jay Dee Daugherty (dm) von der Patti Smith Band das Minialbum "To Beat Or Not To Beat" (Passport, 1983) ein.

 

Das nächste, nur in Grossbritannien veröffentlichte Mini-Album "Long Time Gone" (Closer, 1985) entstand in London mit Collins, Huff sowie den Engländern Jim Barber (g) und Paul Bultitude (dm). Ein Auftritt von Collins und Huff in Madrid mit Emilio Huertas (g) und Manolo De Palma (dm) wurde auf der LP "Live At The Universal" (Producciones Twins, 1986) dokumentiert.

 

Beim selben Label erschien das ebenfalls mit spanischen Musikern aufgenommene Studioalbum "One Night" (Producciones Twins, 1987). 1989 löste sich The Beat auf. Paul Collins trat danach unter seinem eigenen Namen auf. 2006 kam es zu eine Neuformierung mit spanischen Musikern. "Flying High" (MVS, 2006) war das erste The Beats-Album mit neuem Material seit 19 Jahren.

 

Es erschien auch unter Collins Namen (Lucinda, 2006). Zwei Jahre später folgte mit "Ribbon Of Gold" (Get Hip, 2008) ein zweites neues The Beat-Album. Zudem veröffentlichte The Beat Mitte der 2000er Jahre ein Free-DL-Livealbum.

 

Die Band war auch in den folgenden Jahren aktiv, veröffentlichte aber mit "Live 1979" (Burger und Lolipop, 2010) sowie mit "Another World (The Best Of The Archives)" (Alive, 2020) nur noch älteres Material.

 

Der von Paul Collins geschriebene und von The Nerves, The Breakaways und The Beat gespielte Song "Walking Out On Love" wurde 2011 in das Musical "American Idiot" von Green Day eingebaut. 2012 gingen die beiden früheren The Nerves-Mitglieder Paul Collins und Peter Case mit den The Beat-Musiker Timm Buechler (e-b) und Amos Pitsch (dm) auf eine Tournee.

 

Diese war als Tribut für deren (frühere) Bands The Nerves, The Breakaways, The Beat and The Plimsouls konzipiert. Ebenfalls 2012 ging Paul Collin's The Beat gemeinsam mit der englischen Band The Beat unter dem Motto "The Two Beats Hearting As One" auf eine Tournee.                                  10/25

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