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Quatuor Hêlios

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Französisches Perkussions-Quartett, gegründet 1986 von Isabelle Berteletti, Jean-Christophe Feldhandler, Florent Haladjian und Lê Quan Ninh. Jean-Christophe Feldhandler ist neben seiner Tätigkeit bei Hêlios als Komponist von zeitgenössischer Musik aktiv.


 

Lê Quan Ninh bewegt sich daneben vor allem im Bereich der freien Improvisation. Die Stücke des Quatuor Hêlios entstehen zum grössten Teil in Zusammenarbeit mit den Komponisten. Das Quartett wurde mit diversen Preisen geehrt, trat bei mehreren Festivals auf und veröffentlichte einige Schallplatten.

 

Die erste Aufnahme hiess "Works For Percussion" (Wergo, 1991). Sie enthält die John Cage-Werke "Second Construction" (1940), "Amores" (1943), "Imaginary Landscape No. 2" (1942), "Double Music" (1941), "She Is Asleep" (1943) "Third Construction" (1941) und "First Construction (In Metal)" (1939).

 

Auf einer zweiten CD mit dem Titel "Quatuor Hêlios" (Vand'Oeuvre, 2000) ist das Quartett in Werken zweier Mitglieder zu hören. Es waren dies "D'une Lumière" (1996) von Jean-Christophe Feldhandler und "Oscille" (1998) von Lê Quan Ninh. Dazu spielte das Quaturo "Kvadrat" (1989) von Vinko Globokar und "Seasons" (1970) von Toru Takemitsu.

 

Angeregt durch die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Posaunisten und Computermusiker George Lewis, der für das Hêlios Quartet die Werke "Virtual Discourse" (1993) sowie später "Crazy Quilt" (2002) schrieb, hatte Lê Quan Ninh mit der Entwicklung eines interaktiven Computerprogramms begonnen.

 

1997 wurde am Center For Research In Computing And The Arts der Universität San Diego in California der erste Satz des erwähnten Werkes "Oscille" erarbeitet. Die ganze, dreisätzige Komposition von Lê Quan Ninh kam am Festival Sons d'Hiver 1998 zur Uraufführung.

 

Die CD "DrumLike" (326 Music, 2001), mitgeschnitten am Festival Les Musiques 1999 in Marseille, enthielt eine gleichnamige, fünfteilige Komposition von Jean-Luc Therminarias, basierend auf Texten von Jean-Lambert Wild. Neben dem Quatuor Hêlios waren Ali N. Askin (sampl) und Eric Houzelot (voice) zu hören.

 

Mit "More Works For Percussion" (Wergo, 2001) trat das Quatuor Hêlios erneut mit Cage-Interpretationen in Erscheinung. Die CD enthielt die Werke "Imaginary Landscape No. 1" (1939), "Imaginary Landscape No. 3" (1942), "Inlets" (1977) und "But what about the noise… " (1985).

 

Seither erschienen keine weiteren eigenen Aufnahmen mehr. Das Quatuor ist zudem auf einigen Compilations/Samplern mit Stücken vertreten. Hêlios spielte auch Werke von Lou Harrison und Daniel Koskowitz.               04/26

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