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Randy Meisner

  • musicmakermark
  • 16. März
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Bassist, Sänger, Songwriter und Bandleader, geboren am 8. März 1946 in Scottsbluff, Nebraska, als Randall Herman Meisner. Er war Sohn russlanddeutscher Pachtbauern. 1961 hatte er im Alter von 15 Jahren seine ersten Auftritte mit einer lokalen Band namens The Drivin' Dynamics.


 

Von dieser erschien die 7"-Single "So Fine/Hurt Me" (Sully, 1965). Weiteres Material dieser Pop/Rock-Band wurde später auf den beiden sich überschneidenden Alben "Do Not Pass" (Faithful, 2003) und "1001 Nights" (Cherry Red und Rev-Ola, 2004) zugänglich gemacht.

 

1965 war Meisner nach Kalifornien gezogen, um mit der Band The Poor zu touren. Auch von dieser Band kamen damals nur Singles heraus, ehe die Songs und anderes Material auf zwei sich ebenfalls überschneidenden Alben zusammengefasst wurde.

 

1968 gründete er in Los Angeles mit Richie Furay und Jim Messina von Buffalo Springfield die Country Rock-Band Poco. Meisner war allerdings nur auf dem ersten Album "Pickin’ Up the Pieces" (Epic, 1969), zu hören, ehe er nach Unstimmigkeiten mit den anderen Musikern aus der Band geworfen wurde.

 

Er spielte danach bei Ricky Nelson und seiner Stone Canyon Band und wurde zu Aufnahmen von Compton & Batteau und James Taylor beigezogen. Für Taylor stand er bei den Aufnahmen zum Erfolgsalbum "Sweet Baby James" (Warner, 1970) im Studio.

 

Im Sommer 1971 wechselte er zur Begleitband von Linda Ronstadt, wo er Glenn Frey (g, vcl), Bernie Leadon (g, vcl) und Don Henley (dm, vcl) kennenlernte, mit denen er Ende 1971 die Eagles gründete. Die Eagles sind mit über 150 Millionen verkauften Schallplatten eine der erfolgreichsten Rockbands der Musikgeschichte.

 

Randy Meisner verliess die Eagles 1977 und kehrte später 1998 kurz zur Band zurück. Sein erstes eigenes Album "Randy Meisner" (Asylum, 1978) landete auf Platz 7 der US-Country-Charts. "One More Song" (Epic, 1980) schnitt mit Platz 50 bei den Billboard 200 besser ab.

 

Dieses zweite Album enthielt mit "Deep Inside My Heart", ein Duett mit Kim Carnes, und mit "Hearts On Fire" zwei Singlehits, die es auf Platz 22 bzw. Platz 19 der Billboard Hot 100 schafften. Das dritte Album hiess wie das erste "Randy Meisner" (Epic, 1982).

 

Es stand maximal auf Platz 94 bei den Billboard 200 und auf Platz 15 bei den Country-Alben. Es enthielt mit "Never Been in Love" einen Top-30-Hit in den Billboard Hot 100. Alle nachfolgenden Alben tauchten nicht mehr in den Charts auf.

 

Sein viertes eigenes Album hiess "Dallas" (Epic, 1983) und war eine Liveaufnahme. Mit Billy Swan, James Griffin und anderen tat er sich zur Country Rock-Supergroup Black Tie zusammen, von der das Album "When The Night Falls" (Bench, 1985) erschien.

 

Erneut mit Billy Swan sowie mit Allan Rich als Co-Leader entstand "Meisner, Swan & Rich" (Cherry Red und Rev-Ola, 2002). "Love Me Or Leave Me Alone" (Sonic Past, 2003) war eine Compilation. "Live February 28th, 1981" (The Store For Music, 2009), "Live Denver" (Rox Vox, 2017) und "Alive In America" (Renaissance, 2022) enthielten alle den selben Livemitschnitt von 1981.

 

Weitere Compilations hiessen "My How Things Have Changed" (Sony, 2014) und "Take It To The Limit" (Entrée, 2018). Seine Frau hatte sich 2016 beim Hantieren mit einem Gewehr erschossen. Meisner musste sich danach in psychiatrische Behandlung begeben.

 

Er litt seit längerem an einer bipolaren Störung und war stark alkohol- und drogensüchtig. Randy Meisner starb am 26. Juli 2023 in Los Angeles, California, im Alter von 77 Jahren.                                  03/26

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