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Poco

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Country Rock-Band, gegründet 1968 von den ehemaligen Buffalo Springfield-Musikern Richie Furay (g, vcl) und Jim Messina (g, e-b, vcl). Als Mitmusiker engagierten sie Rusty Young (pedal-steel-g, banjo) und George Grantham (dm, vcl) von Boenzee Cryque sowie Randy Meisner (e-b, vcl) von Poor.


 

Randy Meisner, der später Mitglied der Eagles wurde, verliess die Band  während den Aufnahmen der Debut-LP "Pickin' Up The Pieces" (Epic, 1969), so dass Messina bis zur Fertigstellung des Albums auf die Bassgitarre wechseln musste. Das Album kam auf Platz 63 der Billboard 200.

 

Danach wurde Tim Schmit von Glad neuer Bassist von Poco. In der neuen Formation entstanden mit "Poco" (Epic, 1970) und "Deliverin'" (Epic, 1970) zwei weitere Alben, ehe Jim Messina das Handtuch warf und später mit Kenny Loggins als Loggins & Messina grosse Erfolge feierte.

 

Messina-Ersatz Paul Cotton (g, vcl) verlieh der Musik von Poco eine etwas härtere Note. In der Folge entstanden mit "From The Inside" (Epic, 1971), "A Good Feeling To Know" (Epic, 1972) und "Crazy Eyes" (Epic, 1973) drei weitere LPs.

 

1973 verliess Mitgründer Richie Furay die Band, um The-Souther-Hillman-Furay Band zu gründen. In der Quartettbesetzung Young, Grantham, Schmit und Cotton nahm Poco mit "Seven" (Epic, 1974), "Cantamos" (Epic, 1974), "Live" (Epic, 1976), "Rose Of Cimarron" (ABC, 1976) und "Indian Summer" (ABC, 1977) weitere fünf LPs.

 

Liveaufnahmen dieser Besetzung von 1977 erschienen später als "The Last Roundup" (Future Edge, 2004). Dann verliessenen Schmit und Grantham Poco. Young und Cotton fanden in Charlie Harrison (e-b) und Steve Chapman (dm) Ersatzmusiker.

 

Gemeinsam nahmen sie das elfte Poco-Album "Legend" (ABC, 1978) auf. Es war auf Platz 14 in den Billboard 200 und auf Platz 15 in den Country-Charts das chartsmässig erfolgreichste Album der Band. Die Single "Crazy Love" und "Heart Of The Night" schafften es in die Top-20 der Billboard Hot 100.

 

Durch Kim Bullard (key, vcl) zum Quintett aufgestockt, entstanden weitere, weniger erfolgreiche Alben wie "Under The Gun" (MCA, 1980), das Konzept-Album "Blue And Grey" (MCA, 1981), das Country-Cover-Album "Cowboys & Englishmen" (MCA, 1982) sowie "Ghost Town" (Atlantic, 1982).

 

Für "Inamorata" (Atlantic, 1984) kehrten Furay, Schmit und Grantham zu Poco zurück. Dann vergingen allerdings fünf Jahre, ehe mit "Legacy" (RCA, 1989) ein neues Album erschien - eingespielt in der Original-Besetzung von 1968. Es war aufPlatz 40 das letzte Album in den Billboard 200.

 

Nach der Tournee 1990 brach die Gruppe auseinander. Nur Rusty Young und Paul Cotton hielten in der Folge die Fahne hoch. Mit dem ehemaligen Mitglied George Grantham (dm) und Jack Sundrup (e-b) sowie mit Bill Lloyd (g) von Foster & Lloyd als Gastmusiker wurde mit "Running Horse" (Drifter's Church, 2002) nach 13-jährigem Unterbruch wieder einmal ein neues Album eingespielt.

 

Danach folgten gleich mehrere Live-Aufnahmen aus allen Epochen der Band. Mit "All Fired Up" (Blue Rose, 2013) meldete sich Poco einmal mehr nach einer mehrjährigen Pause mit einem neuen Album zurück. Für Paul Cotton war 2010 Michael Webb (key, g, acc, mand, vcl) zur Band gestossen.

 

Von Poco erschien eine ganze Reihe von Compilations und Reissue-Pakete. Unter letzteren befand sich das 5-CD-Set "Original Album" (Epic, Sony und Legacy, 2008) mit den ersten fünf Alben sowie das 5-CD-Set "The Epic Years 1972 – 1976" (HNE, 2019), das sich in zwei Alben mit dem anderen Set überschnitt. 

 

22 Musiker waren über kurz oder lang Mitglied von Poco. Mehrere sind inzwischen tot, darunter auch Urmitglied Rusty Young, der als einziger von der Gründung bis 2021 mit dabei war und auf allen Poco-Aufnahmen zu hören ist. Nach seinem Tod löste sich Poco 2021 auf.             03/26

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