Ray Anderson in weiteren Gruppen
- musicmakermark
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Der amerikanische Posaunist Ray Anderson veröffentlichte im Laufe seiner langen Karriere neben Aufnahmen unter seinem eigenen Namen oder als Co-Leader sowie als Leader der Bands BassDrumBone und Slickaphonics viel weiteres Material mit anderen eigenen Bands.
Mit der Alligatory Band führte Anderson seine mit den Slickaphonics begonnenen Ausflüge in den Funk Jazz Mitte der 1990er Jahre fort. Von dieser erschienen "Don't Mow Your Lawn" (Enja, 1994) und "Head And Tales" (Enja, 1995).
Die Band bestand dabei neben Anderson aus Lew Soloff (tp), Jerome Harris (g), Tommy Campell (dm), Gregory Jones (b) und Frank Colon (perc). Ein weiteres Funk/Soul Jazz-Ensemble war die Lapis Lazuli Band mit Amina Claudine Myers (p, org, voc), Jerome Harris (g), Lonnie Plaxico (b) und Tommy Campell (dm). "Funkorific" (Enja, 1998) hiess die einzige Aufnahme dieser Band.
Mitte der 1990er Jahre hatte Anderson die Swing-orientierte Pocket Brass Band gegründet. Diese bestand zuerst aus Bob Stewart (tuba), Jack Walrath (tp) und Charlie Pership (dm). Auf dem ersten Album "Where Home Is" (Enja, 1999) gehörten neben Anderson allerdings Lew Soloff (tb), Matt Perrine (sousaphone) und Bobby Previte (dm) zu dieser Formation.
Mit "Sweet Chicago Suite" (Intuition, 2012) tauchte diese Formation 13 Jahre später mit dem selben Lineup wieder auf. "Come In" (Double Moon, 2021) war neun Jahre später das dritte Album dieser Gruppe, die nun neben Anderson aus Steven Bernstein (tp, slide-tp), Jose Davila (sousaphone) und Tommy Campbell (dm) bestand
Mit Craig Harris, George Lewis und Gary Valente trat Anderson im Posaunen-Quartett Slideride auf, das auf eine gleichnahme CD (hat ART, 1995) herausgeben konnte. Eine andere Posaunisten-Formation mit Beteiligung von Ray Anderson hiess Super Trombone.
Auf den ersten beiden Aufnahmen "Super Trombone" (Sweet Basil, 1996) und "Hello Young Lovers" (Sweet Basil, 1997) war Anderson als Gast aufgeführt, auf "Take Five" (VACM, 2001) als festes Mitglied. Auf weiteren Aufnahmen dieser Gruppe war er nicht mehr dabei.
Ende der 1990er Jahre nannte Anderson eine Gruppe mit Mark Helias (b), Steve Salerno (g) und Matt Wilson (dm) Ray Anderson Quartet. Von diesem kam mit "Bonemeal - Live At Jean's Supper Club" (2000) nur gerade eine in Eigenregie veröffentlicht Aufnahme heraus.
Ein Auftritt mit Marty Ehrlich (as, ss, cl), Brad Jones (b) und Matt Wilson (dm) als The Ray Anderson/Marty Ehrlich Quartet am Jazzfestival Willisau 2009 wurde auf der CD "Hear You Say: Live In Willisau" (Challenge, 2009) dokumentiert.
Ray Anderson's Organic Quartet hiess eine Gruppe mit Gary Versace (org), Steve Salerno (g) und Tommy Campbell (dm), die mit "Being The Point" (Intuition, 2015) eine Aufnahme vorlegte. 04/26








