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Robin Gibb

musicmakermark
vor 13 Stunden
2 Min. Lesezeit

Britischer Pop-Sänger/Songwriter und Produzent, geboren am 22. Dezember 1949 in Douglas auf der Isle of Man. Er ist der jüngere Bruder von Barry Gibb und der Zwillingsbruder von Maurice Gibb (1949-2003). Er ist zudem der ältere Bruder des Soul-Pop-Sängers Andy Gibb (1958-1988). Deren Mutter war Sängerin, während der Vater ein kleines Orchester leitete.


 

Die Familie zog zunächst nach Manchester und wanderte dann nach Australien in die Nähe von Brisbane aus. Dort gründete Barry Gibb 1958 zusammen mit seinen Brüdern Robin und Maurice die Bee Gees. Erste ab 1963 veröffentlichte Singles und ein Album waren wenig erfolgreich.

 

Ende 1966 zogen die Brüder wieder zurück nach Grossbritannien, da sie sich dort grössere Möglichkeiten für ihren musikalischen Werdegang versprachen. Noch auf dem ablegenden Schiff Richtung Grossbritannien erfuhren sie, dass sie ihre 7"-Single "Spicks and Specks/I Am the World" (Spin, 1966) in die Top-5 der australischen Charts gelangt war.

 

Dazu stand die Single in einer anderen australischen Hitparade auf Platz 1. In England entwickelten sich die Bee Gees zu einer der erfolgreichsten Pop-Bands der Musikgeschichte. Die Gruppe gab 22 Studio, drei Live- und vier Soundtrack-Alben sowie 87 Singles heraus.

 

Das Trio verkaufte zwischen 120 und 200 Millionen Schallplatten weltweit und hatte neun Nummer-1-Hits in den amerikanischen Billboard Hot 100. Ihr Soundtrack-Album "Saturday Night Fever" (RSO, 1977) ist mit 40 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte.

 

Alle drei Gibb-Brüder gaben auch Aufnahmen unter ihren Namen heraus. Robins erstes eigenes Album hiess "Robin's Reign" (Polydor, 1970), ohne dass es in den wichtigsten Charts auftauchte.

 

"Saved by the Bell" (1969), eine von zwei daraus ausgekoppelten Singles, kletterte aber bis auf Platz 2 der UK-Charts und kam auch in Australien und in einigen europäischen Ländercharts unter die Top-10. Weitere, bis 2014 veröffentlichte eigene Singles waren weniger erfolgreich.

 

Einzig mit "(Barry) Islands in the Stream" (Mercury, 2009), einem von Ruth Jones und Rob Brydon alias Gavin & Stacey mit Robin Gibb und Tom Jones eingespielten Bee Gees-Song, hatte Gibb eine Nummer-1-Single.

 

Weitere, relativ unbeachtete Alben von Robin Gibb hiessen "How Old Are You?" (Polydor, 1983), "Secret Agent" (Polydor, 1984) und "Walls Have Eyes" (Polydor, 1985). 18 Jahre später war er mit "Magnet" (SPV, 2003) erstmals in den UK-Charts vertreten, wenn auch nur auf Platz 43.

 

Nach "My Favourite Christmas Carols" (Koch, 2006) war "50 St. Catherine's Drive" (Rhino, 2014) ein zweites Album in den britischen Charts und zwar auf Platz 70. Das von Robin Gibb selber veröffentlichte Album "Sing Slowly Sisters" (2015) enthielt Aufnahmen von 1970.

 

"Live" (Eagle, 2005) mit dem Neue Philharmonie Orchestra und "The Titanic Requiem" (Rhino, 2012 mit dem Royal Philharmonic Orchestra hatten zwei Livealben geheissen. "Saved By The Bell (The Collected Works Of Robin Gibb 1968-1970)" (Reprise, 2015) hiess eine Sammlung von frühen Songs.   

 

Robin Gibb starb am 20. Mai 2012 im Alter von 62 Jahren in London.      10/26

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