Roy Ayers Ubiquity
- musicmakermark
- 30. Dez. 2025
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Amerikanische Fusion-, Soul- und Funk Jazz-Formation, entstanden 1970 in Los Angeles, California, um den Vibraphonisten Roy Ayers (1940-2025). Dieser hatte davor einige ähnliche Aufnahmen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht und spielte in der Gruppe von Herbie Mann.
Das erste Album "Ubiquity" (Polydor, 1970) war noch unter Ayers Namen erschienen. Begleitet wurde er von Richard Resnicoff (g), Harry Whitaker oder William Henderson (e-p), Edwin Birdsong (org, vcl), John Williams (e-b), Alphonse Mouzon (dm) und Jumma Santos (perc).
In schneller Folge erschienen bei "Polydor" weitere Alben wie "He's Coming" (1972), "Live At The Montreux Jazz Festival" (1972), "Red Black & Green" (1973), "Virgo Red" (1973), "Change Up The Groove" (1974), "A Tear To A Smile" (1975), "Mystic Voyage" (1975), "Everybody Loves The Sunshine" (1976), "Vibrations" (1976) und "Lifeline" (1977).
Die Alben enthielten immer wieder Coverversionen von bekannten Titeln wie "He Ain't Heavy He's My Brother" von den Hollies, " In A Silent Way" von Miles Davis, "Papa Was A Rolling Stone" von den Temptations und andere. Aus den Alben wurden viele Singles ausgekoppelt.
Fünf Ubiquity-Alben tauchten auf Plätzen zwischen 51 und 156 in den Billboard 200 auf. Vier der Alben schafften es auf Plätze zwischen 9 und 13 der US-R&B-Charts. Die letzten fünf Alben wurden Jahrzehnte später auf einem 3-CD-Set (Robinsongs, 2024) zusammengefasst.
Die Besetzung welchselte von Album zu Album und bestand meist aus weniger bekannten Musikern und Musikerinnen. Einige von ihnen gaben später als Ubiquity mit "Starbooty" (Elektra, 1978) ein Disco-Album ohne Ayers heraus, das auf Platz 146 der Billboard 200 landete.
Während und nach seiner Zeit mit Ubiquity veröffentlichte Roy Ayers eine ganze Reihe von weiteren Aufnahmen unter seinem Namen. 12/25








