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Suns Of Arqa

musicmakermark
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Englisches Musikerkollektiv um Michal Ward bzw. Michael Wadada (e-b, sitar), entstanden 1979 in Manchester. Bei Suns Of Arqa werden Stile wie Dub, Reggae, Flamenco und indische Ragas mit irischen und schottischen Klängen und Rhythmen vermischt.


 

Das erste Album hiess "Revenge Of The Mozabites" (Rocksteady, 1980). Es wurde gemeinsam von Wadada und Adran Ridims alias Adrian Sherwood produziert. Auf der zweiten Sun Of Arqa-LP "Wadada Magic" (Antler, 1983) war Prince Far I in zwei und Prince Hammer in einem Track als Vokalist zu hören.

 

Dazu kamen in einzelnen Tracks auch The Legendary Lepards, Lizard (e-b), Amar Singh (sitar) und andere. Tracks der ersten beiden Alben wurden auf der Kassette "Vol. 2+3 Eclecticism" (One G, 1983) und auf der LP "Arqaology Wadada 1979 To 1986" (Rocksteady, 1986) zusammengefasst.

 

Beide Alben wurden in ihrer Ganzheit auf der CD "Arqaology" (Arka Sound, 1992) wiederveröffentlicht. Auf "Land Of A Thousand Churches" (Arka Sound, 1991) mischte Wadada in einer Art Messe Klänge von Gabriel Fauré mit Heavy Dub, Hindu-Themen mit keltischer Mythologie sowie Soul mit Reggae.

 

Zwischen EPs und Singles erschienen bis 2020 regelmässig weitere Alben, über 40 an der Zahl. Dazu kamen über 20 Singles oder EPs auf den Markt. "Total Eclipse Of The Suns" (Arka Sound, 1995) war die erste von vielen Remix-Sammlungen.

 

Diese enthielt Neubearbeitungen aus der Hand von Zombie, Greg Hunter mit Youth, Bleep & Booster, United Spirits Of Rhythm, Yam Yam, Adrian Sherwood und Swordfish. Die Fortsetzung davon war die Doppel-CD "Remixes Vol 2 & 3" (Echo Beach, 1998).

 

Deren Einzelteile "Govinda's House In The City Of Nine Gates" und "Aberglaube" (beide Arka Sound, 2001) waren später auch einzeln erhältlich. Dazwischen war die Serie der Remix-CDs mit "Technomor - Remixes Vol. 4" (Arka Sound, 2000) fortgesetzt worden. Die Compilation "A Brief History Of S.O.A." (Arka Sound, 1998) wurde aus zwölf bereits veröffentlichten Stücken zusammengestellt.

 

Das galt auch für die Doppel-CD "Solar Activity 1979-2001" (EMI, 2001). "The  Arqa Mixes" (Arka Sound, 2001) bestand gänzlich aus Remixes von Muslimgauze alias Bryn Jones. "Through The Gate We Go" (Arka Sound, 2008) enthielt einen DJ-Mix, der 27 Songs von SOA umfasste und sich über zwei CDs erstreckte.


Im DL-Format kam die Remix-Sammlung "All Is Not Lost, All Is Dub (The Remixes)" (LSD, 2015) heraus. "Bringing Light To The New World Disorder" (Digital Reprints, 2019) war ein 4-CD-Set mit rarem Material, das chronologisch geordnet daherkam.


"Heart Of The Suns 1979-2019" (Interchill, 2019) war der Titel einer weiteren Compilation, die zum 40. Jahrestag der Gründung der Band erschien. Gründer und Leiter Michael Wadada starb am 24. Oktober 2021. Aus diesem Anlass erschien die LP-Compilation "Revelation XVII" (Sleepers, 2022).                                                                  09/26

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