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Syreeta

Amerikanische Soul-Sängerin und Songschreiberin, geboren am 3. August 1946 in Pittsburgh, Pennsylvania, als Syreeta Wright bzw. als Syreeta Wright Muhammad. Ihre Familie wechselte mehre Male den Wohnort, ehe sie sich in Detroit. Michigan, niederliess. Dort war sie Mitglied mehrerer Vokalgruppen.



Syreeta begann am Empfangsschalter des Labels "Motown" zu arbeiten und wurde wie vor ihr die Sängerin Martha Reeves Sekretärin des "Motown"-Produzenten und Songschreibers Mickey Stevenson. Ihr Gesangstalent wurde von Edward Holland vom Songwriterteam Holland–Dozier–Holland entdeckt.

 

Sie konnte Demos in Form von Supreme-Songs aufnehmen. Mit "I Can't Give Back The Song I Feel For You" bekam sie einen Song, den Ashford & Simpson zusammen mit Brian Holland geschrieben hatten. Der Song wurde die A-Seite ihrer ersten Single (Gordy, 1967) und erschien zusammen mit "Something On My Mind".

 

Die Single kam unter dem Namen Rita Wright heraus. "I Can't Give Back The Song I Feel For You" wurde später vom Gitarristen Jeff Beck übernommen, der daraus für sein Album "Jeff Beck Group" (Epic, 1972) eine Instrumentalnummer machte, die er auch später immer wieder spielte. Die B-Seite wurde später von Diana Ross eingespielt.

 

Bis 1970 entstanden viele weitere Aufnahmen, die nicht veröffentlicht wurden und jahrelang im "Motown"-Archiv verblieben. Erst später wurde eine Compilation mit dem Titel "The Rita Wright Years (Rare Motown 1967-1970)" (Kent Soul, 2016) veröffentlicht, die 18 bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus jenen Jahren enthält

 

"Motown"-Chef Berry Gordy wollte Syreeta 1970 als Nachfolgerin von Diana Ross bei den Supremes unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt liefen allerdings schon lange Proben mit Jean Terrell, die eigentlich als Nachfolgerin vorgesehen war. Supremes-Mitglied Mary Wilson weigerte sich, eine andere Sängerin zu akzeptieren, so dass Gordy nachgab und Syreeta ihre Solokarriere weiter verfolgen konnte.

 

Syreeta sang aber Backingvocals für die Supremes und für Martha & The Vandellas. 1969 lernte sie Stevie Wonder kennen und war mit ihm von 1970 bis 1972 verheiratet. Wonder produzierte ihre beiden ersten Alben "Syreeta" (MoWest, 1972) und "Stevie Wonder presents Syreeta" (Motown, 1974). Er schrieb für sie bzw. mit ihr mehrere Songs.

 

Das erste der beiden Alben erreichte die Top-40 der R&B-Charts, das zweite tauchte auf Platz 136 der Billboard 200 auf und erreichte Platz 53 bei den R&B-Alben. Mit der Single "Your Kiss Is Sweet" (Tamla, 1975), einem Song von Wonder und Syreeta, hatte sie in England einen Top-15-Hit.

 

Es folgten weitere vorerst erfolglose Singles sowie die Alben "One To One" (Tamla, 1977) und "Rich Love, Poor Love" (Motown, 1977), letztere eine Gemeinschaftsarbeit mit G.C. Cameron. Mit Billy Preston nahm sie den Soundtrack zum Film "Fast Break" (Motown, 1979) auf. Das Album kam nicht in die Charts, aber die Singleauskoppelung "With You I’m Born Again" wurde Syreetsa grösster Hit.

 

Die Single kletterte bis auf Platz 4 der Billboard Hot 100 und auf Platz 2 in Grossbritannien. "One More Time for Love" (1980), eine weitere gemeinsame Nummer mit Billy Preston, kam auf Platz 52 der Billboard Hot 100. Der Song stammte vom nächsten Album "Syreeta" (Tamla, 1980), das auf Platz 73 ihr erfolgreichstes in den Billboard 200 war.

 

"Set My Love in Motion" (Tamla, 1981) kam mit Platz 189 knapp in die Billboard 200, während sich "Billy Preston & Syreeta" (Motown, 1981)  bis auf Platz 127 hocharbeiete. Diese beiden Alben schafften es aber in die Top-40 der R&B-Albumcharts.

 

"The Spell" (Tamla, 1983) blieb ohne Chartsplatzierung. Nur in Japan wurde später "With You I'm Born Again" (Nightmare, 1990) auf den Markt gebracht. Inzwischen war es um Syreeta ruhiger geworden. Sie zog sich ins Privatleben zurück und kümmerte sich nur noch selten um ihre Musik-Karriere.

 

Am 5. Juli 2004 starb sie in Los Angeles, California, im Alter von 58 Jahren an Krebs. Sie hinterliess vier Kinder aus drei Ehen. Ihre Schwester Yvonne Lowrene Wright (1951–2016) war ebenfalls Songschreiberin und arbeitete ebenfalls mit Stevie Wonder zusammen.

 

Syreeta steuerte auch Backingvocals zu Aufnahmen von George Harrison, Michael Bolton, Stevie Wonder, Quincy Jones, Gary Bartz, Kirk Whalum, Smokey Robinson, Sadao Watanabe und anderen bei. Von ihrem Schaffen erschienen einige Compilations wie "The Essential Syreeta" (Spectrum, 2001) und "Stevie Wonder Presents Syreeta" (Hip-O Select, 2004).                 02/24

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