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Germaine Tailleferre

musicmakermark
vor 22 Stunden
1 Min. Lesezeit

Französische Komponistin, geboren am 19. April 1892 in Saint-Maur-des-Fossés, Val-de-Marne, als Germaine Taillefesse. Sie änderte ihren Namen als junge Frau aus Trotz gegen ihren Vater, der sich weigerte, ihre musikalische Ausbildung zu unterstützen.


 

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie durch ihre Mutter. Sie komponierte bereits einige kurze Stücke, bevor sie 1904 ans Konservatorium nach Paris wechselte. Dort machte sie bald Bekanntschaft mit anderen Komponisten.

 

Mit Georges Auric (1899–1983), Louis Durey (1888–1979), Arthur Honegger (1892–1955), Darius Milhaud (1892–1974) und Francis Poulenc (1899–1963) bildete sie Le Groupe de Six. Diese Gruppe suchte neue Wege innerhalb der Musik.

 

Germaine Tailleferre war mit Maurice Ravel befreundet, bei dem sie auch Instrumentation studierte. 1925 zog sie mit ihrem Ehemann, einem amerikanischen Karikaturisten, nach New York, kehrte jedoch 1927 nach Frankreich zurück.

 

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, verliess sie Frankreich erneut und gelangte über Spanien und Portugal in die USA. Dort lebte und wirkte sie in Philadelphia, Pennsylvania. Nach dem Krieg kehrte sie nach Frankreich zurück.

 

Tailleferre schuf Werke nahezu aller musikalischen Gattungen, mehrere Opern, Ballettmusiken, Konzerte, Klavier- und Kammermusik, daneben auch Musik für Film und Fernsehen. Ein grosser Teil ihrer Werke wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht.

 

Stilistisch wird ihre Musik dem Pariser Neoklassizismus zugerechnet. Neuen musikalischen Techniken gegenüber erwies sie sich als aufgeschlossen. Sie starb am 7. November 1983 in Paris im Alter von 92 Jahren.

 

Ihr Schaffen ist auf vielen Schallplatten nachvollziehbar. Auf den meisten wurden ihre Werke solchen von anderen Komponisten und Komponistinnen gegenübergestellt.                                          09/26

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